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Tatort Dreh an der Universität Hannover

Ehemaliges Architekturgebäude wird als Set genutzt

Bild: Die Schauspieler in Aktion am Set Seit im September 2003 die Architekten aus der Schloßwender Straße 1 ausgezogen sind, ist es dort ruhiger geworden. Anders Anfang Juni: LKW mit Kameraausstattung, Cateringwagen und Crew-Camper reihten sich entlang des Gebäudes auf. Und auch die Nutzung hatte sich gewandelt. Aus dem ehemaligen Institut für Entwerfen und Gebäudelehre wurde für einen Tag ein Vernehmungsraum, in dem Maria Furtwängler alias Kommissarin Charlotte Lindholm den Verdächtigen Holger Schatz (gespielt von Peter Furth) ins Verhör nimmt.

Die Dreharbeiten zu „Schwarzes Herz“ in den Räumen der Universität Hannover ergänzen dabei die vorangegangenen Aufnahmen in der Polizeidirektion am Waterlooplatz. Lediglich kleinere Veränderungen sind an dem Raum vorgenommen worden. Gitter vor den Fenstern, eine passende Lampe und ein etwas veraltetes Aufzeichnungsgerät ergänzen die Szenerie.

In ihrem achten Fall ermittelt Charlotte Lindholm in einer ländlichen Gegend um Stade, wo zwei Frauen nach dem selben Muster in kurzer Zeit ermordet werden. Was für Charlotte anfangs wie eine normale Beziehungstat aussieht, scheint sich zu einem Serienmord auszuweiten.

„Die Dreharbeiten sind sehr anstrengend“, sagt Maria Furtwängler in einer Pause am Set in der Universität Hannover. „Man muss ja immer nachfühlen, was die Figur gerade durchmacht. Lindholm wird in dieser Folge so häufig wütend, und zwar unsouverän wütend – da ist man am Abend einfach fertig.“ Welche persönlichen Krisen die Kommissarin in dieser Folge zu bewältigen hat, wird im Frühjahr 2006 zu sehen sein.

Neben Maria Furtwängler (Kriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm) und Ingo Naujoks (Krimiautor Martin Felser) spielen unter anderem Kathrin Ackermann (Annemarie Lindholm), Dieter Okras (Dr. Richard Poll), Tilo Nest (Markus Dunker), Werner Wölbern (Benno Rhode). Regisseur ist Thomas Jauch, Studio Hamburg - Produzentin ist Kerstin Ramcke, Producerin Dr. Lisa Blumenberg. Die Redaktion hat Doris J. Heinze.

Die Studio Hamburg Produktion für den NDR wird gefördert mit Mitteln der nordmedia fonds GmbH in Niedersachsen und Bremen.


Meldung vom 07.06.2005


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