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Gold für Hannoveraner Ruderinnen

Frauen-Vierer siegt mit neuem Boot bei Europäischen Hochschulmeisterschaften in Cardiff

Bild: Die Ruderinnen vom Angaria-Achter Bei den erstmalig ausgetragenen Europäischen Hochschulmeisterschaften 2005 (EUC) im Rudern präsentierte sich das Team der Universität Hannover in Topform. Im walisischen Cardiff traten der Frauen-Vierer und Frauen-Achter aus Hannover gegen das hochklassige, internationale Teilnehmerfeld an. Insgesamt nahmen circa 80 Boote aus zwölf Ländern teil. Mit über einer Bootslänge Vorsprung sicherte sich der Frauen-Vierer den ersten Platz und errang damit die Goldmedaille, der Frauen-Achter schaffte es auf Rang fünf.

Dem erfolgreichen Vierer-Team um Schlagfrau Elke Hipler, Olympia-Teilnehmerin und Ex-Weltmeisterin, stand ein neues Boot zur Verfügung, das kurz vor der Hochschulmeisterschaft von Günter Scholz, Vizepräsident der Universität Hannover, getauft wurde. Das Boot „Sobieski“, benannt nach einem polnischen König, konnte von der polnischen Nationalmannschaft erworben werden und ging nun als erstes durch die Ziellinie. In einem spannenden 1500-Meter-Finale auf der windigen Cardiff-Bay spielten Elke Hipler (Geographie), Daniela Gorr (Geologie), Renate Fuchs (Wirtschaftsgeographie) und Maike Buschmann (Lehramt) ihre ganze Mannschaftsstärke aus und triumphierten vor den dichtesten Verfolgern aus Oxford.

Dasselbe Team trat, ergänzt durch Meike Buck (Lehramt), Baukje Dobberstein (Medizin), Randi Franke (Biochemie), Svenja Schulz (Medizin) und Steuerfrau Mareen Dubinin (Wirtschaftswissenschaften), im Achter-Finale an. Hinter den Universitätsbooten aus England, Holland, Frankreich und Spanien errangen die Studentinnen aus Niedersachsen den fünften Platz.

„Wir sind sehr glücklich, dass sich die über tausend anstrengenden Trainingskilometer der vergangenen Monate, die wir bei Wind und Wetter auf der Leine bei der Rudergemeinschaft Angaria zusammen absolviert haben, am Ende so ausgezahlt haben“ freut sich Elke Hipler über den Sieg in Cardiff. Auch Enno Harms, Leiter des Zentrums für Hochschulsport, zieht eine positive Bilanz: „Wir freuen uns sehr für unsere Mannschaft und die Stadt Hannover. Die dichte Vernetzung zwischen Leistungssport und akademischem Hochschulstudium hat sich wieder in Medaillenform gezeigt. Rudern gilt als der traditionelle Hochschulsport und erfreut sich speziell in Großbritannien größter Beliebtheit. Den Siegeswillen und Teamgeist, den die Sportlerinnen dabei gezeigt haben, übertragen Sie auch auf Alltag, Studium und Beruf.“


Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Enno Harms vom Zentrum für Hochschulsport unter Telefon 0511/762-2192 oder per E-Mail unter harms@hochschulsport-hannover.de gern zur Verfügung


Meldung vom 27.07.2005


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