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Genetik begeistert Kinder
 

500 Kinder in der Universität Hannover bei der zweiten Vorlesung der KinderUniHannover

Bild: Foto: Prof. Jacobsen umringt von Kindern Die zweite Vorlesung der KinderUniHannover im Wintersemester 2005/2006 begeisterte rund 500 Kinder. Prof. Hans-Jörg Jacobsen vom Institut für Molekulargenetik der Universität Hannover beantwortet allen wissbegierigen acht- bis zwölfjährigen Kindern die Frage: „Gene – die Bausteine der Natur: Was haben Pflanzen, Menschen, Tiere gemeinsam? Im Audimax der Universität Hannover erfuhren sie mehr über das Thema Genetik und Vererbung.

Die kleinen Studierenden bekamen einen Ausweis und Stempel und stürmten pünktlich zur Vorlesung ins Audimax. Professor Jacobsen begann seinen Vortrag mit zwei einfachen Fragen: Mein Vater hat eine dicke Nase, bekomme ich auch eine dicke Nase? Und im Vergleich: Er hat eine rote Nase, werde ich die auch bekommen? Es gibt einfache Regeln, nach denen sich bestimmte Eigenschaften vererben, andere wiederum nicht. Diese erklärte Professor Jacobsen in der 45-minütigen Vorlesung. Dabei konnten die Kinder unter anderem lernen, wo sich diese Informationen in einer Zelle finden und ob sie sich sichtbar machen lassen können. Verantwortlich dafür sind die Gene, die in jeder Zelle zu finden sind. Zur Verwunderung vieler Kinder erklärte Prof. Hans-Jörg Jacobsen, dass jede Zelle alle Informationen in sich trägt und nicht etwa eine Zelle für die Haarfarbe, eine andere für die Augenfarbe und eine weitere für die Größe verantwortlich ist. „Die Zellen spezialisieren sich und nutzen daher nicht alle Informationen, die sie in sich tragen.“
Professor Jacobsen erklärte den Kinder auch, welche Funktion Gene haben und dass sie aus der Erbsubstanz DNA bestehen. In jedem Nahrungsmittel stecken Gene. „DNA ist nicht gefährlich, auch wenn dies in der Öffentlichkeit oft so dargestellt wird“ erläutert Prof. Hans-Jörg Jacobsen. Das überraschte viele Kinder und sie erfuhren auch, dass sie jeden Tag Gene zu sich nehmen: „Alle Nahrungsmittel bestehen aus Pflanzen oder Tieren, die gelebt haben. Und Lebewesen bestehen aus Zellen, die Gene enthalten.“ Damit die Kinder dieses auch selbst ausprobieren können, hatte Professor Jacobsen Ihnen ein kleines Experiment zur „Extraktion von DNA aus Gemüse“ für zu Hause mit auf den Weg gegeben.

Am Ende der Vorlesung hatten die Kinder dann auch verstanden, warum sich die dicke Nase des Vaters vererbt, die rote allerdings nicht. Das weitere Programm der Reihe KinderUniHannover ist unter www.kinderuni-hannover.de abrufbar.


Meldung vom 14.11.2005


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