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Wozu heute Regionalgeschichte?
 

Tagung in der Universität Hannover

Am Freitag, 25. November 2005 veranstaltet die Arbeitsgruppe Regional- und Lokalgeschichte der Universität Hannover von 9 bis 16 Uhr eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Wozu heute Regionalgeschichte?“ Im Senatssitzungsaal des Hauptgebäudes der Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über konkrete Projekte zur Regionalgeschichte, deren Nutzung in bestimmten Berufsfeldern und ihre Erwartungen an historische Regionalforschung.

Untersuchungsgegenstände der Regional- und Lokalgeschichte sind kleine historische Räume. Dabei werden auch regionale und lokale wissenschaftliche Ergebnisse aus Nachbarfächern mit einbezogen. Zugleich ist Regional- und Lokalgeschichte anwendungsorientiert. Ziel der Tagung ist es, über aktuelle Selbstdefinitionen zu diskutieren. Zu diesem Zweck geben die Referentinnen und Referenten kurze Stellungnahmen ab. In Gesprächsrunden soll dann über neue Ansätze, Methoden, Anwendungen und Zielvorstellungen in der Regionalgeschichte diskutiert werden, um gegebenenfalls zukünftig gemeinsame Projekte zu starten.

Unter anderem spricht Prof. Karl-Heinz Schneider vom Historischen Seminar über die „Konstruktion von Regionen“, Prof. Bettina Oppermann vom Institut für Freiraumentwicklung und planungsbezogene Soziologie über „Konflikte – das Salz in der Suppe? Fragen an die Regionalgeschichte aus planerischer Sicht“ sowie Prof. Jörg-Detlef Kühne vom Lehrgebiet Öffentliches Recht und Verfassungsgeschichte über „Regionalgeschichte Desiderate – das Große im Kleinen“.


Meldung vom 22.11.2005


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