Professorin von Haaren seit fünf Jahren
eine der “Sieben Umweltweisen”
Beraterin in Gremium der Bundesregierung
Seit fünf Jahren gehört Prof. Christina von Haaren, die am Institut für Umweltplanung der Universität Hannover das Lehrgebiet Landschaftsplanung und Naturschutz vertritt, dem Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) an. Im Auftrag der Bundesregierung begutachtet dieses Gremium in regelmäßigen Abständen die Umweltsituation in der Bundesrepublik Deutschland, berichtet über Tendenzen in der Umweltentwicklung, macht auf umweltpolitische Fehlentwicklungen aufmerksam und zeigt Wege zu deren Vermeidung oder Beseitigung auf. Um die Bundesregierung zeitgerecht vor wichtigen umweltpolitischen Entscheidungen beraten zu können, formuliert der Sachverständigenrat Empfehlungen zu aktuellen Fragen wie zum Beispiel zu laufenden Gesetzesvorhaben
Dem SRU, dessen stellvertretende Vorsitzende Professor von Haaren zurzeit ist, gehören sieben Hochschullehrer verschiedener Fachdisziplinen an, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen müssen. Die Zusammensetzung gewährleistet eine interdisziplinäre Arbeitsweise, insbesondere unter Berücksichtigung raumplanerischer, naturwissenschaftlicher, technischer, ökonomischer, rechtlicher und ethischer Gesichtspunkte. In seiner Tätigkeit ist der Sachverständigenrat unabhängig. Dies bedeutet, dass er über die Themen seiner Gutachten und Stellungnahmen selbst entscheidet und in der Begutachtung der Umweltsituation und Umweltpolitik sowie in seinen Empfehlungen an keine Vorgaben gebunden ist. Auch für die neue Bundesregierung wird der Sachverständigenrat in unveränderter Zusammensetzung tätig sein, denn die derzeitige vierjährige, verlängerbare Berufungsperiode endet im Sommer 2008.
Das aktuelle Verkehrsgutachten kann ebenso wie die Umweltgutachten und Stellungnahmen des SRU unter www.umweltrat.de heruntergeladen werden.
Meldung vom 15.12.2005