Sparsamkeit wird belohnt
Studentenwerk zeichnet Gewinnerinnen und Gewinner des „Energiepreis-Wettbewerbs in den Wohnheimen“ aus
Am Donnerstag, 19. Januar 2006 wurden die Preisträger des
„Energiepreis-Wettbewerb in den Wohnheimen“ im Wohnheimzentrum in Herrenhausen ausgezeichnet. Seit Oktober 2005 hatten die Studierenden in den Wohnheimen der Studentenwohnheime Hannover intensiv über ihre Energieverbräuche diskutiert und Maßnahmen zur Reduzierung vorgenommen. Nun zahlten sich diese Vorkehrungen aus: Dr. Hilde Moennig, Bürgermeisterin der Stadt Hannover und Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerkes Hannover, würdigte die Gewinnerinnen und Gewinner des „Energiepreis-Wettbewerbs in den Wohnheimen“.
Den ersten Platz erreichte das Wohnheim „Schneiderberg“. Die Bewohner konnten ihren Energieverbrauch um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahrsquartal senken und erhielten dafür einen Geldpreis von 1000 Euro. Den zweiten Platz, der mit 700 Euro dotiert war, belegte das Wohnheim „Ritter-Brüning-Straße“, das seinen Energieverbrauch um 7,3 Prozent senken konnte, den dritten Preis von 300 Euro erhielt das Wohnheim „Lodyweg“; seine Einsparung betrug 5,7 Prozent.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte das Studentenwerk durch Aushänge und Informationsveranstaltungen die Studierenden ihres Wohnheimes auf die verschiedenen Möglichkeiten des Energiesparens hingewiesen.
Eine Einsparung von 10 Prozent pro Person würde eine Ersparnis von jährlich insgesamt 100.000 Euro an Energiekosten bedeuten. Der stellvertretende Geschäftsführer Burghardt Dierker-Ochs lobte das Engagement und die Bereitschaft der Studierenden.
Auch der Blick in die Zukunft wurde belohnt: Sebastian Menke, Gartenbaustudent, schlug den Bau eines kleinen, bivalenten Blockheizkraftwerkes anstelle der herkömmlichen Heizungserneuerung vor und Andreas Knauth, Lehramtsudent, erarbeitete eine umfangreiche Themenliste über Isolierungen von Steigleitern, die Senkung von Vorlaufstemperaturen und den Umbau von Stromkreisen zur individuellen Verbrauchserfassung. Für ihre Ideen erhielten beide je 500 Euro.
Meldung vom 25.01.2006