Bologna-Prozess – Das Studium zum Bachelor/Master
Seit dem Wintersemester 2005/06 werden an der Universität Hannover alle Magisterstudiengänge und alle Lehramtsstudiengänge (Lehramt an Gymnasien, Lehramt an Berufsbildenden Schulen und Lehramt Sonderpädagogik) in der neuen Studienstruktur Bachelor / Master angeboten. Die Umstellung erfolgte ebenfalls für einzelne Diplomstudiengänge, für weitere ist die Überführung zum Wintersemester 2006/07 geplant.
Mit der "Bologna-Erklärung" von 1999 soll ein europäischer Hochschulraum geschaffen werden, der über vergleichbare Studienstrukturen verfügt. Dies geschieht unter anderem mit der Einführung neuer konsekutiver (gestufter) Studiengänge, die mit dem Bachelor-Grad bzw. dem Master-Grad abgeschlossen werden. Die Regelstudienzeit der Bachelorstudiengänge beträgt sechs Semester.
Diese moderne, der europäischen Bildungspolitik entsprechende Studienstruktur eröffnet vielfältige Studien- und Berufsmöglichkeiten. Die Studiengänge sind aufeinander aufbauend ausgerichtet, sie sind modularisiert und verbinden eine konzentrierte fachwissenschaftliche Ausbildung mit berufsrelevanten Modulen.
Mit der Verleihung des Bachelor-Grades erhalten die Studierenden einen ersten berufsbefähigenden akademischen Abschluss, der einen unmittelbaren Eintritt in die Berufstätigkeit ermöglicht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Studium gegebenenfalls an einer deutschen oder ausländischen Hochschule fortzusetzen und dort einen Masterabschluss zu erwerben.
Im Masterstudium kann eine weitere fachliche Vertiefung und Spezialisierung in dem gleichen Studienfach wie im vorangegangenen Bachelorstudiengang oder ein Aufbau für die verschiedenen Lehrämter (Master of Education) erworben werden. Der Masterabschluss ist ein weiterer akademischer und berufsbefähigender Grad, der nur erworben werden kann, wenn bereits ein Bachelor-Grad vorliegt.
Weiterführende Informationen zu den angebotenen Studiengängen erhalten Sie im Studienführer der Universität Hannover. In der FAQ erhalten Sie Antworten auf wichtige Fragen zum Thema.
Meldung vom 03.02.2006