Professor Bach mit Verdienstorden geehrt
Wissenschaftsminister zeichnet Engagement für Arbeitsplätze aus
Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat am 12. April 2006 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professor Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bach ausgehändigt. „Mit seinem großen persönlichen Engagement für die Lösung wissenschafts- und forschungsorientierter Fragestellungen hat sich Professor Bach in besonderem Maße um die Entwicklung des Industriestandortes Deutschland verdient gemacht“, so Wissenschaftsminister Stratmann beim Festakt im Gästehaus der Landesregierung. Professor Bach bedankt sich bei Minister Stratmann für die hohe Auszeichnung und übermittelt den Anwesenden in einer kurzen Ansprache die Begeisterung für den Beruf des Hochschullehrers mit der Möglichkeit, Zukunft für junge Menschen mitzugestalten und dem Gemeinwohl als Mittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft dienen zu können.
Als einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Werkstoffkunde genießt Bach national und international ein hohes Ansehen. Auf den Gebieten der Plasma- und Laseretechnologie, der Leichtmetallurgie und der Verbundwerkstofftechnik sowie der Stilllegung kerntechnischer Anlagen hat sich Bach besonders verdient gemacht. Darüber hinaus hat er zahlreiche bedeutende Funktionen und Tätigkeiten in wissenschaftlichen Einrichtungen und Gremien übernommen. Mehr als 300 wissenschaftliche Schriften sind unter seinem Namen veröffentlicht worden. „Professor Bach ist es stets ein großes Anliegen, die Wirtschaftskraft seiner Umgebung zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen - das zeichnet ihn aus“, sagt Stratmann.
Bach promovierte 1978 an der Universität Hannover. Seitdem leitete er zahlreiche Institute an der Universität Hannover und war unter anderem als Professor an der Universität Dortmund tätig. „Aufgrund seiner Leistung in Forschung und Lehre gehört er zu den herausragenden Hochschullehrern der Universität und versteht es, über die Instituts- und Fachgrenzen hinweg wissenschaftlich zu arbeiten“, so der Wissenschaftsminister.
Meldung vom 19.04.2006