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Festkörpernachmittag

Zentrum für Festkörperchemie und Neue Materialien zu Gast bei der Salzgitter Flachstahl GmbH

Der Festkörpernachmittag des Zentrums für Festkörperchemie und Neue Materialien (ZFM) der Leibniz Universität Hannover wurde in diesem Jahr am 5. Juli 2006 auf Einladung der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH veranstaltet. Vorträgen aus dem gesamten Spektrum der Festkörperchemie und Materialwissenschaften schloss sich eine umfassende Führung der über 70 Teilnehmer durch das integrierte Hüttenwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH an. Traditionell erhalten junge Wissenschaftler bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, über ihre Forschungsergebnisse zu berichten. Dies nun zum ersten Mal auch vor Vertretern aus der Industrie.

Das ZFM wurde als Teil der Innovationsoffensive des Landes Niedersachsen gegründet und beherbergt derzeit 23 Arbeitsgruppen aus der Chemie, den Werkstoffwissenschaften und den Geowissenschaften. Des Weiteren sind das Laserzentrum Hannover e.V. und das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie beteiligt. Von der Technischen Universität Braunschweig gehören darüber hinaus die Institute für Physikalische und Theoretische Chemie sowie das Institut für Technische Chemie dem ZFM an.

"Wir suchen mit dem ZFM durchaus den Kontakt zur Industrie und nehmen auch gerne externe Partner aus der Industrie auf“, sagte Prof. Paul Heitjans, der Sprecher des ZFM, Conti beispielsweise beteiligt sich aktiv an der Forschung innerhalb des ZFM und ist dort auch personell vertreten.

Prof. Matthias Niemeyer, Gastgeber und Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, betonte in seiner Ansprache die außerordentlich positive Entwicklung des Salzgitter-Konzerns – er gehört zu den profitabelsten Stahlunternehmen in Europa; dies bestätigt auch die positive Entwicklung des Aktienkurses des Unternehmens in den vergangenen Monaten.

Bei der anschließenden Werksrundfahrt erhielten die Wissenschaftler aus der Hochschule die Gelegenheit, Hochofen, Stahlwerk und Feuerverzinkungsanlage – also Chemie und Werkstofftechnologie im „Makromaßstab“ - zu erleben.


Meldung vom 19.07.2006


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