„…prächtiger und reizvoller denn jemals…“
Ausstellungen und Vorträge 70 Jahre Erneuerung des Großen Gartens in Herrenhausen
Von Sonntag, 1. April bis Sonntag, 13. Mai 2007 zeigen das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover und seine Kooperationspartner Ausstellungen rund um das Thema „70 Jahre Erneuerung des Großen Gartens“:
Die Erneuerung des Großen Gartens 1936/37:
Die Ausstellung zur Erneuerung des Großen Gartens hat die Historikerin Heike Palm in Zusammenarbeit mit Andrea Koenecke im Auftrag des CGL der Leibniz Universität Hannover erstellt. Dargestellt wird die Glanzzeit der Herrenhäuser Gärten, die Maßnahmen der Erneuerung 1936/37 und die Wiedereröffnung. Über Kriegsgemüseanbau, die erneute Wiederherstellung des Großen Gartens bis 1966 und den aktuellen Umgang, spannt die Ausstellung einen Bogen bis in die heutige Zeit. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr im CGL der Leibniz Universität Hannover, Herrenhäuser Str. 8, 30419 Hannover, zu sehen. Weitere Informationen unter
www.uni-hannover.de
Deutsche Pflanzen, deutsche Gärten? Hannovers Grün in Brauner Zeit:
Einige der bedeutendsten Grünanlagen sind während der NS-Zeit entstanden oder erneuert worden und prägen noch heute das Bild der Stadt. Von der „Jahressschau deutscher Gartenkultur“ 1933 bis zur Neuorganisation der Grünflächenverwaltung 1944 thematisiert die Ausstellung die Gründungspolitik der Grünflächen daraufhin, ob und wo sich NS-spezifische Grünkonzepte finden lassen. Die Ausstellung kann im Historischen Museum am Hohen Ufer, Pferdestr. 6, 30159 Hannover, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 19 Uhr, Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Weitere Informationen unter www.hannover.de
Marketing und Propaganda – Werbemittel und Plakate von 1936 bis 1966:
Das Stadtarchiv Hannover zeigt Werbemittel und Plakate von 1936 bis1966. Schon vor dem Ersten Weltkrieg warb der Verkehrverein Hannover mit dem Slogan „Großstadt im Grünen“. Daran knüpfte die Stadt mit ihrer Propagandaarbeit im Nationalsozialismus an. Die Wiedereröffnung des Großen Gartens 1937 zog in nur einer Woche 500.000 Besucher aus dem In- und Ausland an. In der Nachkriegszeit entwickelte sich Herrenhausen zum Zentrum des kulturellen Leben: Das Galeriegebäude diente bis 1950 als Ersatzopernhaus. Das Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16, 30171 Hannover zeigt die Imagewerbung Montag und Freitag von 8.30 bis 15.30 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 11 bis 18 Uhr. Mehr Infos unter www.stadtarchiv-hannover.de
Vorträge runden die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum ab. Sie finden jeweils donnerstags um 18 Uhr im Historischen Museum am Hohen Ufer, Pferdestr. 6, 30159 Hannover, statt:
12. April 2007
Dr. Karljosef Kreter: „Es gibt kein schöneres Symbol für das neue Deutschland.“ Die feierliche Wiedereröffnung des Großen Gartens am 13. Juni 1937.
3. Mai 2007
Heike Palm: „…prächtiger und reizvoller denn jemals“. Die Erneuerung des Großen Gartens 1936/37.
Meldung vom 03.04.2007