50 Jahre Strahlenforschung in Herrenhausen
Zentrum für Strahlenschutz und Radioökologie feiert Geburtstag und Zusammenlegung der Standorte
Seit 50 Jahren wird in Herrenhausen Strahlenforschung betrieben: Das Zentrum für Strahlenschutz und Radioökologie der Leibniz Universität Hannover (ZSR) feiert sein Jubiläum am Dienstag, 4. September 2007, um 14 Uhr mit einem festlichen Akt. Ein zusätzlicher Anlass zum Feiern ist die Vereinigung der bisher getrennten Standorte des ZSR. Seit dem 16. Juli 2007 sind die beiden jahrzehntelang räumlich auseinander liegenden Standorte des Instituts nach dem Ausbau des ZSR in Herrenhausen vereint. In Zukunft wird Forschung, Lehre und Weiterbildung in den Bereichen Strahlenschutz und Radioökologie unter einem Dach stattfinden.
Das ZSR ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Leibniz Universität Hannover, deren Aktivitäten in etwa zu gleichen Teilen in Forschung, Lehre und Weiterbildung liegen. Obwohl das Zentrum erst im Januar 1994 gegründet wurde, kann es auf jahrzehntelange Erfahrungen in Strahlenforschung, Strahlenschutz und Radioökologie zurückgreifen. Mit seinen Wurzeln repräsentiert es die 50-jährige Erfahrung der Leibniz Universität Hannover in diesem Forschungsbereich.
Das Institut wurde durch eine Zusammenfassung der Zentraleinrichtung für Strahlenschutz (ZfS) der damaligen Technischen Hochschule mit dem Niedersächsischen Institut für Radioökologie (NIR) gebildet. Beide Vorgängerinstitute sind in den frühen sechziger Jahren gegründet worden. Heute forschen am ZSR mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Gebieten des Strahlungstransports, der Spuren- und Radioanalytik, der Produktion von Radionukliden durch Kernreaktionen, der Wechselwirkung der kosmischen Strahlung mit der Materie und der klassischen Radioökologie. Zudem bildet das Institut Studierende zahlreicher Studiengänge aus und bietet Weiterbildungen in der beruflichen Fortbildung an. Damit ist das ZSR die größte Ausbildungsstätte im Strahlenschutz in Niedersachsen.
Meldung vom 04.09.2007