Walter-Großmann-Preis verliehen
Absolventin für ihre Diplomarbeit ausgezeichnet
Am Dienstag, 20. November 2007, verleiht die Gesellschaft zur Förderung der Fachrichtung Vermessungswesen der Universität Hannover gemeinsam mit dem Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e.V. den Walter-Großmann-Preis. Preisträgerin ist in diesem Jahr Dipl.-Ing. Ilka Rehr.
Der Walter-Großmann-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden. Der Preis wird alle zwei Jahre in Gedenken an Prof. Walter Großmann (1907-1980) ausgeschrieben. Professor Großmann, der von 1947 bis 1968 das Geodätische Institut der Universität Hannover leitete, war es ein besonderes Anliegen, dass Ingenieure eine breite wissenschaftliche Ausbildung genießen und technische Probleme in klarer und verständlicher Form darzustellen lernen.
Der Preis geht daher an Diplom-Ingenieure oder Studierende des Faches Geodäsie der Leibniz Universität Hannover, deren wissenschaftliche Leistung hervorragend ist und durch allgemeinverständliche Darstellung besticht.
Die diesjährige Preisträgerin, Dipl.-Ing. Ilka Rehr befasste sich in ihrer Diplomarbeit mit Untersuchungen zur Bauwerksüberwachung mit Laserscanning. Ihr Forschungsobjekt: Die Okertalsperre.
Staumauern von Talsperren müssen permanent überwacht werden, denn im Falle eines Bauwerksversagens stellen sie ein hohes Risiko für Mensch und Natur dar. Fest installierte Sensoren und regelmäßige Vermessung von an der Mauer angebrachten Reflektoren sind die traditionellen Kontrollmethoden für Stau-mauern. Ilka Rehr hat die in der Bauwerksüberwachung noch relativ neue Technik des Laserscannings angewandt. Mit dieser Methode sind flächendeckende Messungen möglich. Ilka Rehr konnte daraus Modelle und ein Verfahren entwickeln mit dem die Daten, eine sehr hohe Anzahl von Punkten, ausgewertet und verglichen werden können. Beides ist auf alle großen Bauwerke anwendbar und macht frühzeitig deutlich, wo sich Verformungen abzeichnen.
Meldung vom 16.11.2007