Neues Laborgebäude
für das Institut für Biologische Produktionssysteme
Feierliche Übergabe an das Fachgebiet Obstbau an der Leibniz Universität Hannover
Am Donnerstag, 14. Februar 2008, um 11 Uhr war es soweit: Im Beisein des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, und Universitätspräsident Prof. Erich Barke, wurde dem Institut für Biologische Produktionssysteme, Fachgebiet Obstbau, in einer Feierstunde das neue Laborgebäude an der Herrenhäuser Str. 2, 30419 Hannover, offiziell übergeben. Prof. Hartmut Stützel, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, begrüßte die Anwesenden.
Der Bau der rund 560 qm großen Nutzfläche begann im April 2007; mit der Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme, zu der auch ein Um- und Anbau gehören, wird im Mai 2008 gerechnet. Die Bau- und Erschließungskosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro, von denen knapp 60 Prozent die Hochschule und gut 40 Prozent das Land Niedersachsen trägt. „Der heutige Tag ist ein Zeichen dafür, dass das Land und die Hochschule die zukunftsorientierte Entwicklung der Gartenbauwissenschaften an der Leibniz Universität stärken wollen“, bekräftigte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.
Mit dem Um- und Ausbau des Laborgebäudes in der Herrenhäuser Straße verfolgt die Universität weiterhin ihre Strategie, die Wissenschaftsachse von der Innenstadt bis nach Garbsen auszubauen und Fakultäten und Institute an dieser Achse zu zentralisieren. So werden noch bessere Voraussetzungen für hervorragende Forschung geschaffen. Dem Bau vorangegangen war die Aufgabe einer Liegenschaft in Sarstedt.
Der Umzug nach Herrenhausen bedeutet für die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierenden am Fachgebiet Obstbau auch, dass Synergien zwischen den einzelnen Instituten und Einrichtungen schneller und besser genutzt werden können.
Bereits 2003 präsentierte sich der Fachbereich den Gutachtern der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) während der Evaluation der Agrarwissenschaften/Gartenbau mit einem spezifischen und in Deutschland fast einzigartigem Profil, das sich durch die gartenbauliche Ausprägung mit den dazugehörigen Anbaufächern Gemüsebau, Zierpflanzen und Obstbau in Forschung und Lehre zeigt. Mit diesem wichtigen Alleinstellungsmerkmal gilt der Bereich heute im nationalen Vergleich als bedeutendste Einrichtung.
Meldung vom 15.02.2008