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Vorbild für Drittmitteleinwerbung bei der EU

Hochschulrektorenkonferenz hat zu Erfahrungsaustausch nach Brüssel eingeladen

Unter dem Titel „Die neuen Instrumente des EU-Forschungsrahmenprogramms – ein Jahr nach dem Start“ fanden vom 14. bis 15. Januar 2008 zwei Informationstage für Deutsche Hochschulleitungen in Brüssel statt. Prof. Dr. Christina von Haaren von der Leibniz Universität Hannover wurde eingeladen, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten der EU-Kommission, europäischen Gremien und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eine erste Bilanz der neuen Fördermöglichkeiten für Forschungsaktivitäten zu ziehen.

Im vergangenen Jahr haben von Haaren und PD Dr. Sylvia Herrmann - beide vom Institut für Umweltplanung (IUP) - die begehrten Fördermittel der EU erfolgreich für das Forschungsvorhaben „RUral FUture NetworkS“ (RUFUS) akquiriert. RUFUS ist ein internationales interdisziplinäres Kooperationsprojekt mit Partnerhochschulen und Forschungseinrichtungen aus Schweden, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die Koordination hat die Leibniz Universität. RUFUS will die Auswirkungen der EU Agrarreformen auf den ländlichen Raum darstellen und Perspektiven für unterschiedliche Raumtypen aufzeigen.

In ihrem Vortrag erläuterte von Haaren, welche Erfahrungen das IUP mit der Antragstellung gemacht hat und welche Faktoren dabei zum Erfolg führten: 2005 startete das IUP mit ersten Überlegungen zu RUFUS. Im Oktober 2007 wurde der Antrag innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU genehmigt. Neben von Haarens persönlichen Erfahrungen mit interdisziplinären und internationalen Projekten, erwies sich die langjährige Forschungserfahrung von PD Dr. Herrmann von großem Vorteil. Als neue Mitarbeiterin des IUP entwickelte sie den Antrag maßgeblich mit. „Einen solchen Antrag kann man neben den vielen Pflichten als Hochschullehrkraft nicht allein oder lediglich unterstützt durch einen Doktoranden entwickeln. Die Lehrenden bräuchten dafür entsprechende zeitliche Freiräume“, so von Haaren.

Bereits in einem frühen Stadium des Antrags wurde das EU Büro der Leibniz Universität einbezogen. Es unterstützte die Antragstellung höchst kompetent. Schlüssel zum Erfolg waren die eingebrachte wissenschaftliche Expertise, ein eingespieltes Netzwerk an europäischen Partnern und die Vorerfahrungen des Teams im Forschungsmanagement.

Nähere Informationen: PD Dr. Sylvia Herrmann, Telefon: 0511.762-2658 oder per E-Mail: herrmann@umwelt.uni-hannover.de


Meldung vom 14.03.2008


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