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Kleine Reise durch Japans Produktionstechnologie
 

Professor Ichiro Inasaki hält Seminar am Produktionstechnischen Zentrum Hannover

Einer der angesehensten Produktionswissenschaftler Japans, Prof. Ichiro Inasaki, besucht von Dienstag, 19. August bis Donnerstag, 21. August 2008 die Leibniz Universität Hannover. Aus diesem Anlass wird er im Produktionstechnischen Zentrum in Garbsen ein Seminar halten und darin unter anderem über neueste nationale Forschungsprogramme Japans berichten.

Professor Inasaki war lange Jahre Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der renommierten Keio Universität in Japan. Erst kürzlich wurde er zum Präsidenten des All-Pazifischen Forschungsinstituts für Fortschrittliche Initiativen (Pan-Pacific Manufacturing Institute for Research on Advanced Initiatives - MIRA) der japanischen Zentralregierung berufen. Er hat rund 30 weltweite Patente auf dem Gebiet der Produktionstechnik angemeldet und ist seit acht Jahren Ehrendoktor der Leibniz Universität Hannover.

Sein persönliches Forschungsgebiet ist der Werkzeugmaschinenbau – ein Feld, auf dem die japanische und deutsche Industrie hart miteinander im Wettbewerb stehen. Japan ist größter Produzent von Werkzeugmaschinen. Deutschland liegt um zehn Prozent dahinter, ist aber weltweit erfolgreichster Exporteur. Der Werkzeugmaschinenbau ist eine absolute Schlüsselindustrie für den Maschinen-, Fahrzeug- und Flugzeugbau. Vor diesem Hintergrund ist er von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung. Mit ihm entscheidet sich auch, wer langfristig in der Produktionstechnik erfolgreich sein wird, welches Land seine Menschen wertschöpfend beschäftigen kann und wie es seine kulturelle und soziale Leistungsfähigkeit auf- und ausbauen kann.

Weitere Informationen:
Prof. Hans Kurt Tönshoff, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Telefon 0511 762 5508 oder per E-Mail unter toenshoff@ifw.uni-hannover.de.


Meldung vom 13.08.2008


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