Neue Impulse für die Luft- und Raumfahrt
Unternehmer und Wissenschaftler gemeinsam auf dem Weg zu mehr Innovation in der Fertigungstechnik
Beim sechsten Luft- und Raumfahrtseminar am Produktionstechnischen Zentrum (PZH) der Leibniz Universität Hannover haben sich von Mittwoch, 19., bis Donnerstag, 20. November 2008, Expertinnen und Experten getroffen, um sich über neue Fertigungstechnologien für die Branche auszutauschen. Das sehr gut besuchte Seminar spannte den Bogen von der Wartung und Reparatur von CFK-Strukturen und Turbinenbauteilen bis hin zur Bearbeitung von Luftfahrtwerkstoffen wie beispielsweise beim Fräsen von Aluminiumstrukturbauteilen.
Verbesserte Materialien, optimierte Fertigungsverfahren und innovative industrielle Anwendungen standen während der Vorträge von Forschenden, Praktikerinnen und Praktikern im Mittelpunkt. Mehrere Wissenschaftsdisziplinen am Produktionstechnischen Zentrum Hannover beschäftigen sich derzeit mit Technologien im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Für die praktische Komponente des Seminars konnten Experten von Airbus, RollsRoyce, EADS, MTU Maintenance oder der Lufthansa Technik AG gewonnen werden. Organisiert wird es alljährlich vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) unter Leitung von Prof. Berend Denkena.
"Was der Titel des Seminars versprochen hat, ist hier in bester Weise realisiert worden“, resümiert Marco Girelli, einer der Teilnehmer. "Besonders die Qualität der Vorträge und die Impulse aus der Wirtschaft, was in der Zukunft gebraucht werden wird, haben mir gefallen“, so der Mitarbeiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig. Uwe Speetzen, Geschäftsführer der MAKINO Europe GmbH, kommt schon zum vierten Mal zum Luft- und Raumfahrtseminar ans Produktionstechnische Zentrum Hannover: "Auf dem Gebiet der Titan- und CFK-Bearbeitung geht es rund und vor allem im Schneidstoffsektor ist der Entwicklungsbedarf ungeheuer hoch“, sagt er. Das Seminar sei genau die richtige Adresse, um solche Herausforderungen aufzuzeigen, gemeinsam an Lösungsvorschlägen zu feilen und letztendlich auch wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Für weitere Informationen steht Jan Hendrik Dege vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter Telefon +49 511 762 18066 oder per E-Mail unter dege@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Meldung vom 26.11.2008