Die Landesbesten der Chemie-Olympiade zu Gast
in der Universität
Schülerinnen und Schüler bekommen Einblick in Forschungspraxis und Studium
Photokatalyse, Farbstoffsolarzellen und technische Anwendungen der Materialchemie: Mit diesen und anderen Themen haben sich die 15 Landesbesten der internationalen Chemie-Olympiade aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein zwei Tage lang in der Leibniz Universität beschäftigt. Jedes Jahr sind die Siegerinnen und Sieger der ersten Runde des Schülerwettbewerbs zu einem einwöchigen Seminar nach Hannover eingeladen. Drei Tage verbringen sie bei Solvay Pharmaceuticals, Sponsor des Landesausscheids der Chemie-Olympiade, zwei weitere Tage in der Leibniz Universität.
Dieses Mal standen Versuche aus dem physikalisch-chemischen Grundpraktikum mit Auswertung und Präsentation der Ergebnisse im Mittelpunkt. Unter anderem ging es um Verbrennungsenergie, die Inversion von Rohrzucker und die Nernstsche Gleichung. Außer dem Einblick ins Labor gab es Kurzvorträge, Infoveranstaltungen zum Chemie-Studium und die Möglichkeit zu Gesprächen mit Studierenden, bei denen offene Fragen der Oberstufenschülerinnen und -schüler geklärt werden konnten.
Bei der internationalen Chemie-Olympiade, die es seit 1967 gibt, messen sich jährlich die Finalistinnen und Finalisten aus mehr als 60 Ländern in einem anderen Gastgeberland, 2009 im britischen Cambridge. Jede Nation kann ein Team aus maximal vier Schülerinnen und Schülern zur Olympiade schicken, die im Einzelwettstreit in einer jeweils fünfstündigen theoretischen und praktischen Klausur gegeneinander antreten. Vorab laufen die Landes- und Bundesentscheide.
Meldung vom 19.02.2009