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Schülerprojekte der Leibniz Universität Hannover für Preis
der Robert-Bosch-Stiftung nominiert

Gauß-AG plus und Einsteins Enkeltöchter sind unter den zehn besten Programmen bundesweit

Bild: Schülerprojekt Ein großer Erfolg für die Leibniz Universität, die Schillerschule Hannover und das Geschwister Scholl Gymnasium in Garbsen: Sie sind gemeinsam für den Preis "Schule trifft Wissenschaft“ nominiert. Die Einrichtungen gehen mit der Gauß-AG plus und Einsteins Enkeltöchter an den Start. Die Gauß-AG plus und Einsteins Enkeltöchter sind Projekte des Schulportals, initiiert von uniKIK, einer Einrichtung der Leibniz Universität Hannover für Kommunikation, Innovation und Kooperation zwischen Schule und Universität.

Die Robert-Bosch-Stiftung hat den Wettbewerb zum ersten Mal ausgelobt und aus 71 bundesweiten Bewerbungen zehn Projekte ausgewählt, in denen weiterführende Schulen mit Forschungseinrichtungen kooperieren. Voraussetzung für die Bewerbung war neben der Kooperation von Lehrerinnen, Lehrern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dass die jeweilige Initiative bereits seit mindestens sechs Monaten läuft und sich mit Themen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Mathematik oder Informatik befasst. Die Projekte müssen einen realen Forschungshintergrund haben. Die Preise in Höhe von 50.000 Euro (1. Preis) sowie zweimal 20.000 Euro (2. und 3. Preis) werden unter den "Top Ten“ am Dienstag, 19. Mai 2009, im Deutschen Technikmuseum, Berlin, verliehen. Dort werden die Projekte auch öffentlich präsentiert.

In der Gauß-AG plus veranstaltet uniKIK gemeinsam mit verschiedenen naturwissenschaftlichen und technischen Instituten der Leibniz Universität sechsmonatige Projektkurse zur Förderung von Oberstufenschülerinnen und
–schülern. Bei diesen Projekten dreht sich alles um naturwissenschaftlich-technische Problemstellungen. Die Gauß-AG plus will Schülerinnen und Schüler an wissenschaftliches Arbeiten heranführen. Es ist ein außerschulisches Angebot, welches die Schülerinnen und Schüler neben ihrem regulären Unterricht wahrnehmen können, um ihre Einblicke in ein Forschungsgebiet zu vertiefen. Einsteins Enkeltöchter soll speziell bei Schülerinnen der Oberstufe vorhandene Begabungen, Potenziale und Interesse für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge wecken. In beiden Projekten bilden die Teilnehmenden gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forschungsteam. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Forschungsergebnisse in regelmäßigen Abständen der Gruppe.


Meldung vom 06.04.2009


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