NTH: Dagmar Schipanski und Sigmar Wittig werden
Präsidiumsmitglieder
Amtszeit dauert vier Jahre
Die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) hat mit Dagmar Schipanski und Sigmar Wittig zwei hochkarätige Wissenschaftler als externe Mitglieder des Präsidiums gewinnen können. Die Präsidentin des Thüringer Landtags und frühere Vorsitzende des Wissenschaftsrats sowie der vormalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt komplettieren künftig das Leitungsgremium. Der entsprechende Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur wurde heute vom Senat der NTH im Einvernehmen mit den drei Präsidenten der Mitgliedshochschulen der NTH, Professor Jürgen Hesselbach, Technische Universität Braunschweig, Professor Thomas Hanschke, Technische Universität Clausthal sowie Professor Erich Barke von der Leibniz Universität Hannover bestätigt.
"Mit Dagmar Schipanski und Sigmar Wittig haben wir zwei herausragende Persönlichkeiten der deutschen Wissenschaftslandschaft für das NTH-Präsidium gewinnen können. Beide sind als brillante wissenschaftliche Köpfe ebenso wie als erfolgreiche Forschungs- und Hochschulmanager international bekannt“, erklärte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.
"Frau Professor Schipanski und Herr Professor Wittig werden durch ihr fundiertes Wissen und ihre Erfahrung zum Erfolg der Niedersächsischen Technischen Hochschule beitragen“,sagte der Vorsitzende des NTH-Präsidiums, Professor Jürgen Hesselbach. Nach Bestätigung des Vorschlags des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur durch den NTH-Senat erfolgt die Bestellung der beiden externen Mitglieder des Präsidiums durch das Wissenschaftsressort für eine Amtszeit von vier Jahren.
Das Ziel der NTH ist es, innerhalb einer gemeinsamen Entwicklungsplanung ein noch stärkeres Profil in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Architektur, Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik an den drei Mitgliedshochschulen zu etablieren. Die NTH entwickelt zukunftsgerichtete Forschungsschwerpunkte und -zentren und sorgt für die Abstimmung der Studienangebote. Sie verortet die gemeinsame Strategie aller drei Mitgliedshochschulen in einer übergeordneten universitären Struktur mit dem Recht der Selbstverwaltung. Mit der NTH wird Niedersachsen auch im Wettbewerb um überregionale und europäische Forschungsfördermittel leistungsfähiger werden, etwa durch gemeinsame Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche und Forschungszentren.
Meldung vom 14.08.2009