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NTH School For Contacts in Nanosystems geht an den Start
 

Die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) bündelt Forschungskompetenzen im Bereich Nanosysteme

Am heutigen Donnerstag, 11. Februar 2010, eröffnete Prof. Rolf Haug, Sprecher der NTH School For Contacts in Nanosystems, das gemeinsame Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig, der Technischen Universität Clausthal und der Leibniz Universität Hannover. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, und Prof. Erich Barke als Vertreter des NTH Präsidiums waren anwesend. Das gemeinsame Projekt soll zunächst eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren haben. Weitere Informationen unter www.hth-nano.de.

In der NTH School For Contacts in Nanosystems haben sich die Festkörperphysiker der drei Universitäten zusammengeschlossen, um die vorhandenen Kräfte zu bündeln, gemeinsam Forschungsprojekte voranzutreiben, und so die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch die gemeinsame Betreuung von Promotionen. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit liegt darin, Eigenschaften von kleinsten Strukturen zu untersuchen, insbesondere die physikalischen Effekte zwischen Nanosystemen und ihrer Umwelt. Die Verbindung zwischen kleinsten Systemen und der Übergang von der Nanowelt in die makroskopische Welt unseres Alltags stehen im Zentrum der NTH School. Ein grundlegendes Verständnis dieses Übergangs ist unumgänglich für die erfolgreiche Anwendung von Nanosystemen.

Insgesamt 17 Gruppen verschiedener Institute der Universitäten sowie der PTB Braunschweig forschen dazu in vier Teilprojekten:

- Wie beeinflussen Nanokontakte Makromoleküle? Verwendung finden bei der Erforschung sogenannte Porphyrine, organisch-chemische Farbstoffe. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden ihre Anwendung beispielsweise in Solarzellen oder in der Molekularelektronik finden.

- Ein zweites Teilprojekt behandelt mit Ansätzen der Theoretischen Physik physikalische Phänomene, die beim Kontakt von Nanostrukturen auftreten.

- Ziel eines weiteren Projektes ist es, die Dynamik von Elektronenspin und Ladung an den Grenzflächen von Nanostrukturen zu erforschen. Im Zentrum des Interesses stehen Halbleitermaterialien für die Optoelektronik.

- Die elektrische Kontaktierung von Nanostrukturen ist ein weiteres Thema. Die Strukturen, die hierbei untersucht werden, sind beispielsweise künstliche Atome, Quantendrähte und zweidimensionale Elektronengase.

Die verschiedenen Institute führen ihre wissenschaftlichen Qualifikationen zusammen, die sich ideal ergänzen. Mit Hilfe von Modellsystemen wollen sie grundlegende Erkenntnisse erlangen. Die Modellsysteme umfassen unter anderem neuartige Materialien wie beispielsweise Graphen, molekulare Magnete oder Makromoleküle. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen experimentellen und theoretischen Expertisen eröffnet dabei neue Perspektiven.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen beispielsweise im Bereich neuartiger Solarzellen oder fortgeschrittener Sensorik Anwendung finden.

Weitere Informationen/Kontakt:

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Christian Fricke, Institut für Festkörperphysik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5887 oder per E-Mail unter fricke@nano.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


Meldung vom 11.02.2010


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