Mehr als 500 Gäste beim dritten Wirtschaftsempfang
Leibniz Universität präsentierte kreative Zukunftslösungen
"Starke Themen – starke Lösungen“: Unter diesem Motto haben sich am 10. Mai mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft im Lichthof des Welfenschlosses getroffen. Unter den Gästen waren Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler, ehemaliges langjähriges Mitglied des Hochschulrates und Trägerin der Ehrenmedaille.
Es war der dritte Wirtschaftsempfang, den die Leibniz Universität gemeinsam mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V. ausgerichtet hatte. In diesem Jahr standen vier Forschungsschwerpunkte im Vordergrund: Energie, Sicherheit, Biotechnologie sowie Finanzen und Versicherungen. „Die Leibniz Universität bietet mehr, als Sie denken“, war sich Universitätspräsident Prof. Erich Barke sicher. Wirtschaftsminister Bode ging in seinem Grußwort auf die aktuelle Situation in Griechenland ein: "Auch wir müssen unsere Lehre aus der Krise ziehen und dürfen nicht weitermachen wie bisher. Wir müssen nicht nur in Niedersachsen Haushaltskonsolidierung groß schreiben. Wir müssen auch dafür sorgen, dass es andere Bundesländer tun.“ Dr. Wolfgang Schreiber von Volkswagen Nutzfahrzeuge zog eine kurze Bilanz der Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität. „Aus unserer Sicht ist es eine erfolgreiche Kooperation,“ sagte er. "In den vergangenen zwei Jahren gab es 13 Projekte. Neun sind mittlerweile abgeschlossen, vier laufen noch, weitere sind in Warteposition.“
Prof. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender der Linde AG und des Aufsichtsrates der Continental AG hielt einen Vortrag über "Grüne Technologien als Wachstumschance“. Das Potenzial bei Biogas und Biokraftstoffen sei noch längst nicht ausgeschöpft, sagte Reitzle und forderte den Ausbau von Wasserstoff-Tankstellen. "Ab dem Jahr 2015 wird es serienmäßig mit Brennstoff betriebene Fahrzeuge geben,“ ergänzte er. "Innovative Lösungen fallen nicht vom Himmel“, sagte Reitzle weiter. Drei Schlüsselfaktoren müssten gefördert werden: Technologie, Talent und Toleranz. Dieser Forderung schloss sich Werner M. Bahlsen in seinem Schlusswort an. Der Präsident der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. sagte, der Wirtschaftsempfang sei nach drei Jahren eine Tradition geworden. „Ich hoffe auf weitere Begegnungen“, fügte er hinzu.
Anschließend nutzten die Gäste die Veranstaltung für Gespräche und ließen den Abend mit der Bewirtung durch das Studentenwerk ausklingen.
Der diesjährige Wirtschaftsempfang wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Continental AG, Salzgitter AG, VSM, Harting und TVN.
Meldung vom 11.05.2010