Mit Leibniz zu Leibnitz
Heinz Maier-Leibnitz-Preis geht an Dr.-Ing. Daniel Balzani
Seine Ergebnisse sind nicht nur für die Optimierung medizinischer Behandlungsmethoden von Bedeutung, sondern auch für die allgemeine Materialtheorie: Dr.-Ing. Daniel Balzani, ehemals Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie der Leibniz Universität Hannover, erhält am Donnerstag, 20. Mai 2010, den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehenen Heinz Maier-Leibnitz-Preis für seine hervorragende Forschungsleistung. Die Auszeichnung ist mit 16.000 Euro dotiert. Dr.-Ing. Balzani gehört im Bereich der Mechanik zur Spitze der deutschen Nachwuchswissenschaftler und hat sich durch sein eigenständiges Profil und vielfältige Kontakte auch international bereits einen Namen gemacht. Vor allem mit seinen Arbeiten zur Entwicklung eines Materialmodells zur Beschreibung des mechanischen Verhaltens arteriellen Gewebes hat er Neuland betreten. Seit April ist Daniel Balzani an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt.
In diesem Jahr können sich zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler über den Heinz Maier-Leibnitz-Preis freuen, bei dem es sich um die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland handelt. Für das Jahr 2010 gab es insgesamt 104 Vorschläge aus allen Bereichen der Wissenschaft.
Seit 1977 erhalten in jedem Jahr sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler den Preis, der nach dem früheren DFG-Präsidenten und Atomphysiker Heinz Maier-Leibnitz benannt ist. Im Fokus des Auswahlprozesses stehen die herausragende Qualifikation der Kandidatinnen und Kandidaten und deren eigenständiges wissenschaftliches Profil.
Meldung vom 17.05.2010