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“Special Olympics”: Karpfen angeln und Schlossmauer
einreißen

Studentinnen der Leibniz Universität entwickeln Geschicklichkeitsparcours für 500 Athletinnen und Athleten mit Behinderung

Bild: Behinderte beim Angeln von Fischen Rund 500 Athletinnen und Athleten mit einer geistigen Behinderung sowie mit Mehrfachbehinderung werden am Montag, 16. August 2010, in Hannover bei den "Special Olympics“ erwartet. Dort starten sie ab 10 Uhr in den Disziplinen Fußball, Leichtathletik und Schwimmen. Außerdem wartet auf sie ein umfassender Geschicklichkeitsparcours, den Studentinnen der Sportwissenschaft und der Sonderpädagogik von der Leibniz Universität Hannover exklusiv für die "Special Olympics“ entwickelt haben: "Hierbei geht es nicht um die sportliche Leistung, sondern um den Spaß an der Bewegung und am kognitiven und sensitiven Erleben“, sagt Dr. Gerd Schmitz vom Institut für Sportwissenschaft. Gemeinsam mit seiner Kollegin Karina Reuschel hat er im Sommersemester 2010 innerhalb eines Seminars acht Sportstudentinnen angeleitet, 14 Bewegungsstationen zum Thema "Sagenhaftes Niedersachsen“ zu entwerfen.

Jede Station repräsentiert eine niedersächsische Stadt mit jeweils einem charakteristischen Merkmal, das es zu entdecken gilt, beispielsweise das Bergwerk in Goslar. Bei dieser Station gelangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einen Tunnel, an dessen Ende eine Schatzkiste auf sie wartet. Unter anderem können sie innerhalb des Parcours Karpfen am Maschsee angeln, eine Walpurgisnacht im Harz erleben oder die Schlossmauer in Winsen an der Luhe einreißen. Sogar ein Ritt auf der Kanonenkugel in Bodenwerder gehört mit zum Programm. Der Erlebnisparcours ist in der Sporthalle des Sportleistungszentrums, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 2a, 30169 Hannover, aufgebaut. Die Studentinnen werden den Erlebnisparcours, zu dem sich 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben, gemeinsam mit ihrer Seminarleitung betreuen.


Meldung vom 01.08.2010


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