Lichthof im Welfenschloss: Sanierung beginnt
Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2011/ Kosten liegen bei 1,8 Millionen Euro
Nach einem Jahr Planungsvorbereitungen ist es so weit: Das Glasdach des Lichthofes im Hauptgebäude wird saniert. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen: Seit dem 19. August 2010 steht ein Kran auf der Nordseite des Welfenschlosses bereit. Er soll sämtliche benötigten Materialen über das Dach des Lichthofes in das Innere hinein heben. „Zunächst wird das Rand- und Deckengerüst in den Lichthof transportiert und anschließend aufgebaut“, sagt Horst Bauer, Leiter des Gebäudemanagements in der Leibniz Universität Hannover.
Nach dem Gerüstaufbau beginnen voraussichtlich ab Ende September 2010 die Erneuerungsarbeiten am Dach. Dort wird die Einfachverglasung gegen Wärmeverbundglas ausgetauscht. Zusätzlich werden die vier innen liegenden Fallrohre ausgetauscht: Sie transportieren das Regenwasser, das auf das Glasdach fällt, in die Kanalisation. Weitere anstehende Baumaßnahmen werden in diesem Zuge mit erledigt. Dazu gehören die Verbesserung der Akustik, die Installation von Sicherheitsbeleuchtung und Brandmeldeanlagen im Lichthof sowie in den angrenzenden Bereichen. „Insgesamt werden die Arbeiten bis Mai 2011 andauern“, sagt Projektleiter Detlef Bohlinger vom Staatlichen Baumanagement. Allerdings werden nachher keine optischen Veränderungen zu sehen sein, unter anderem aus Gründen des Denkmalschutzes.
Da das im Lichthof aufgebaute Gerüst über die Säulen bis zur Decke hochgezogen wird und so den Zugang zum Inneren nicht versperrt, können trotz der umfangreichen Sanierung die dort für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen stattfinden. Dazu gehören die Hochschulinformationstage vom 14. bis 15. September 2010, die Erstsemesterbegrüßung am 18. Oktober 2010 sowie die „Nacht, die Wissen schafft“ am 30. Oktober 2010. Insgesamt kostet die Sanierung 1,8 Millionen Euro. „Während der Bauarbeiten wird es im Hauptgebäude zu Lärmbelästigungen kommen. Wir bitten alle Beschäftigten und Studierenden um Verständnis“, sagt Horst Bauer.
Meldung vom 18.08.2010