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„Leibniz“ in der Zeit des Nationalsozialismus
 

Internationale Arbeitstagung im Leibnizhaus

Gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft veranstaltet die neu errichtete Leibniz-Stiftungsprofessur der Leibniz Universität Hannover und der Landeshauptstadt Hannover vom 23. bis 25. September 2010 im Leibnizhaus ein internationales Arbeitsgespräch über „Leibniz“ in der Zeit des Nationalsozialismus. Es ist die erste internationale Aktivität der Leibniz-Stiftungsprofessur in Hannover.

Die Tagung „Leibniz“ in der Zeit des Nationalsozialismus wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt. Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus acht Ländern: Frankreich, Italien, Japan, Schweiz, Spanien, Ungarn, USA und Deutschland.

Erstmals sollen die vielfältigen Seiten dieses Themas unter wissenschafts-, philosophiegeschichtlichen und allgemeinhistorischen Gesichtspunkten angesprochen und beraten werden. Welchen Rekurs nahm man im Zeichen der NS-Ideologie an den Universitäten, in den verschiedenen Disziplinen, den Akademien der Wissenschaften und unmittelbar in der nationalsozialistischen Politik, nicht zuletzt auch in Hannover, auf den Philosophen, Universalgelehrten und Politiker Leibniz? Inwieweit wurde dieser für eine Philosophie und ein Wissenschaftsverständnis reklamiert, die sich in ihrer vermeintlich „deutschen Eigenart“ vom „Rationalismus“ und „Individualismus“ des „westlichen“ Denkens unterschieden wissen wollten? Gab es im Zusammenhang des „Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften“ einen Rekurs auf Leibniz? Welcher Art ist der Bezug auf Leibniz im Widerstand gegen den NS-Staat, etwa bei Kurt Huber und der Weißen Rose? Welche Entsprechungen und andererseits auch konträren Sichtweisen finden sich in der Leibnizinterpretation außerhalb des nationalsozialistischen Deutschland?

Auch der Rekurs auf Leibniz in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Zeichen der „Umerziehung“ der Deutschen soll in die Thematik einbezogen werden. Die Veranstalter möchten die Erforschung auf diesem Gebiet international anstoßen und so die Bedeutung der Leibniz-Forschung für die Geschichte der Philosophie, der Wissenschaften und nicht zuletzt für die allgemeine politische Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus sichtbar machen.

Am Donnerstag, 23. September 2010, gibt es im Leibnizhaus einen öffentlichen Abendvortrag von Prof. Rolf Wernstedt, Präsident der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft, zum Thema „Prominenz und Propaganda“. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Meldung vom 14.09.2010


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