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Praxisnahe Ausbildung im Labor
 

Das Institut für Mehrphasenprozesse der Leibniz Universität Hannover kooperiert mit den Sabine-Blindow-Schulen Hannover - und sensibilisiert für das Einfrieren von Zellen

Bild: Bild: Leibniz Universität Hannover kooperiert mit Sabine-Blindow-Schulen Hannover Wissenschaft verständlich machen – frei nach diesem Motto hat ein Pilotprojekt zwischen dem Institut für Mehrphasenprozesse der Leibniz Universität Hannover und den Sabine-Blindow-Schulen seinen Ausklang gefunden. Die Kooperation entstand innerhalb des uniinternen Programms "Mentoring in Wissenschaft und Wirtschaft“, an dem Inga Bernemann, Mitarbeiterin im Institut für Mehrphasenprozesse, teilnimmt. Dazu gehört auch, dass die Mentées eine Projektarbeit initiieren. Die Diplom-Biologin konnte innerhalb des Mentoringprogramms Karin Stach, Fachbereichsleitung der Sabine-Blindow-Schule, als Mentorin gewinnen. So entstand die Idee, Biologisch-technische Assistentinnen und Assistenten (BTA) aus dem zweiten Ausbildungsjahr an das Thema Kryokonservierung – das Einfrieren von Zellen bei tiefkalten Temperaturen – heranzuführen. "Dies ist ein im Laboralltag entscheidender Arbeitsschritt, bei dem es darauf ankommt, nach dem Auftauen so viele lebende Zellen wie möglich zu erhalten“, sagt Inga Bernemann, die auch als Wissenschaftlerin im Exzellenzcluster REBIRTH (From Regenerative Biology To Reconstructive Therapy) zu den Themen Kryokonservierung und Tissue Engineering Grundlagenforschung betreibt.

Im September 2010 hatten 16 Auszubildende der hannoverschen Sabine-Blindow-Schule somit die Möglichkeit, sich sowohl theoretisch als auch praktisch zu erproben. Unter anderem erlernten sie das für Forschung und Therapie relevante fachgerechte Einfrieren von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). "Ich halte diese Arbeit für sehr unterstützenswert, da die Auszubildenden die Möglichkeit erhalten, sich an der Praxis zu orientieren – außerdem werden sie für die Belange der Forschung sensibilisiert “, sagt Dr. Nicola Hofmann, Leiterin der REBIRTH-Arbeitsgruppe Biothermodynamik, in der auch Inga Bernemann forscht. Weil das Pilotprojekt bei beiden Seiten so gut ankam, soll die Kooperation verstetigt werden. Darin sind sich Prof. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher, Leiterin des Instituts für Mehrphasenprozesse, und Karin Stach von der Sabine Blindow-Schule einig.


Meldung vom 30.09.2010

 


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