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Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe
„Karriere – Köpfe – Konzerne“

Rund 450 Menschen kamen zum Vortrag von Unternehmer und Hannover 96-Präsident Martin Kind

Bild: Prof. Erich Barke, Martin Kind, Prof. Lorenz Peiffer (.vl.) Die ersten Zuhörerinnen und Zuhörer kamen bereits eine halbe Stunde vor Beginn, um einen Platz zu ergattern: Mit dem Vortrag von Martin Kind hat die Leibniz Universität Hannover am Donnerstag, 4. November 2010, ihre neue Veranstaltungsreihe „Karriere – Köpfe – Konzerne“ gestartet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Lorenz Peiffer vom Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Insgesamt hat der Auftakt mit dem Geschäftsführer der KIND-Gruppe sowie Präsidenten des Fußballvereins Hannover rund 450 Studierende und andere Interessierte in das Audimax des Hauptgebäudes gelockt. „Es war eine mutige Entscheidung, ‚Ja’ zu sagen“, sagte Martin Kind, „Ich liebe die Herausforderung.“

Zu Beginn seiner Rede ging er auf allgemeine Themen wie den Arbeitsmarkt und den demographischen Wandel ein. Bezogen auf die Debatte über die Finanzierung des Gesundheitswesens und der Krankenversicherungen sprach er sich für ein steuerfinanziertes Modell aus.

Anschließend erläuterte er die Struktur der KIND Gruppe, bestehend aus den Marken audifon (Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Hörsystemen) und KIND (Fertigung und Vertrieb von Hörsystemen über Fachgeschäfte). „Ich sehe noch Wachstumspotenzial, bin aber zufrieden mit der Entwicklung“, sagte Martin Kind. Ziel sei, die Marktführerschaft in Europa zu übernehmen. „Der zufriedene Kunde ist immer noch der beste Werbeträger“, meinte der Unternehmer.

Den Schluss seines Vortrags widmete er Hannover 96. Als er 1997 Präsident des Vereins wurde, habe er keine Ahnung von Fußball gehabt. Damals spielte 96 in der dritten Liga. Ein Jahr später gelang der Aufstieg in die zweite und 2002 dann in die erste Bundesliga. „Ich bin stolz, im neunten Jahr in der ersten Liga zu spielen“, sagte er. Nach der Gründung einer Sanierungsgesellschaft wurde 2003 mit dem Umbau der AWD-Arena begonnen. Die Eröffnung erfolgte 2005. Zeitplan und Kosten seien eingehalten worden. Im Schnitt habe der Verein heute 36.000 Zuschauer pro Spiel und ergänzte unter Zustimmung des Publikums: „Das Ehrenamt muss gefördert werden“. Finanziert werde der Verein zu 40 Prozent aus Sponsorengeldern, zu 40 Prozent aus TV-Einnahmen und zu 20 Prozent aus dem Verkauf von Merchandising-Artikeln. „Ohne Sponsoren wäre es nicht möglich, den Haushalt des Vereins zu finanzieren.“

Nach der Rede hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer, Gelegenheit, Fragen zu stellen. Den Studierenden gab Kind den Rat: „Lernen Sie viel. Praktika sind nie falsch. Versuchen Sie, in Führungspositionen zu kommen oder haben Sie den Mut, sich selbstständig zu machen“, sagte er. Auf sich selbst bezogen sagte er, Rückschläge habe es immer gegeben, Niederlagen nicht. Zu seinen Eigenschaften als Chef: „Ich bin ehrlich, direkt und zuverlässig“. Ganz zum Schluss musste Kind dann noch einen Tipp für das Ergebnis des nächsten Heimspiel von Hannover 96 abgeben: „Mit einem Unentschieden bin ich zufrieden.“ Anschließend nutzten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, im Foyer des Audimax bei einem Glas Wein und „Brezn“ miteinander ins Gespräch zu kommen.

In der Veranstaltungsreihe „Karriere – Köpfe – Konzerne“ kommen einmal im Monat donnerstags Entscheidungsträger aus der regionalen Wirtschaft in die Leibniz Universität Hannover. Weitere Referenten in diesem Wintersemester sind der Madsack-Aufsichtsratschef Dr. Friedhelm Haak (9. Dezember 2010), der Unternehmer Werner M. Bahlsen (13. Januar 2011), Talanx-Vorstandschef Herbert K. Haas (10. Februar 2011) und der Drogerieketteninhaber Dirk Roßmann (10. März 2011). Die Veranstaltungen werden passend zum Thema von einem Professoren aus dem jeweiligen Fachbereich moderiert. Die Vorträge stehen allen Studierenden, aber auch anderen Interessierten offen. Der Besuch ist kostenfrei. Um Anmeldung im Internet wird gebeten: www.karriere-koepfe-konzerne.de


Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen die Pressestelle der Leibniz Universität Hannover unter Telefon 0511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


Meldung vom 05.11.2010


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