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Historisches Chemiegebäude in neuem Glanz
 

Einweihung nach aufwändiger Sanierung im Beisein von Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka

Bild: Prof. Behrens, Prof. Barke, Prof. Wanka, Prof. Scheper Wunderschön und technisch auf dem neusten Stand: Das Chemiegebäude der Leibniz Universität Hannover in der Callinstraße erstrahlt mehr als 100 Jahre nach seinem Bau in neuem Glanz. Bei der offiziellen Wiedereröffnung am Montag, 17. Januar 2011, war auch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, zu Gast. „Das umfassend sanierte Chemiegebäude bietet Studierenden und Lehrenden beste Lehr- und Forschungsmöglichkeiten“, sagte die Ministerin. „Über den Verbund der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) profitieren aber auch andere Hochschulstandorte in Niedersachsen von den investierten Landesmitteln. Studierende und Wissenschaftler aus Braunschweig und Clausthal werden über NTH-Kooperationsprojekte die modernisierte Einrichtung ebenfalls nutzen.“

Die Arbeiten in den umliegenden Gebäuden auf dem Chemie-Campus gehen allerdings voraussichtlich bis Mitte 2014 weiter – es ist der erste Bauabschnitt der zweiten Sanierungsstufe, der nun abgeschlossen ist. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir sind auf der Zielgeraden“, sagte der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke. Die feierliche Eröffnung des fertig gestellten Chemiegebäudes fand im Kali-Chemie-Hörsaal statt. Der Freundeskreis der Leibniz Universität hatte die Sanierung dieses üppig verzierten Raumes mit 135.000 Euro gefördert. „Als uns die Idee vorgetragen wurde, zu renovieren, haben wir nicht gezögert“, sagte Dr. Hans-Dieter Harig, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises.

Der Umbau war vom Staatlichen Baumanagement Süd-Niedersachsen in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro durchgeführt worden. Im nun fertig gestellten Gebäude sind – neben dem Institut für Lebensmittelchemie und dem Institut für Mineralogie – auch wieder das Institut für Anorganische Chemie unter Leitung von Prof. Dr. Peter Behrens und das Institut für Technische Chemie unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Scheper beheimatet. Insgesamt sind 18,7 Millionen Euro in die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes geflossen. Der Großteil (18,14 Millionen Euro) war für die Erschließungs- und Baukosten bestimmt; weitere 572.000 Euro kostete die Inneneinrichtung von Büros und Laboren. Das Land Niedersachsen hat die Kosten übernommen.

Insgesamt dauerten die Arbeiten mehr als zwei Jahre, von September 2008 bis Dezember 2010. In dieser Zeit wurden Fassaden, Fenster, die im Erdreich liegenden Außenwände und das Dach vollständig saniert. Außerdem wurden Abwasseranlagen, Stromversorgung, Sanitärinstallationen und Laboreinrichtungen nahezu vollständig erneuert und die Lüftungszentrale im Untergeschoss neu gebaut. Auch die Treppenhäuser sind – genau wie der Kali-Hörsaal – in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege restauriert worden.


Meldung vom 17.01.2011

 


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