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Neuer Wettermonitor im Hauptgebäude
 

Bildschirm soll für den Studiengang Meteorologie werben

Bild: Herr Prof. Barke und Herr Prof. Hauf vor dem Wettermonitor Brauche ich gleich einen Regenschirm oder bleibt es trocken? Ein Blick auf den neuen Wettermonitor im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes der Leibniz Universität Hannover gibt Gewissheit. Als Service für Studierende, Beschäftigte und Gäste im Welfenschloss informiert der Bildschirm des Instituts für Meteorologie und Klimatologie über das aktuelle Wetter. Daten wie Temperatur, Windrichtung, Druck, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag liefern die eigenen drei Messstationen, die sich in zwei, zehn und 50 Metern Höhe befinden. Diese Daten werden alle fünf Minuten aktualisiert. Gezeigt werden außerdem Bilder des stationären METEOSAT Satelliten, die alle 15 Minuten neu abgerufen werden, und Radarinformationen des Deutschen Wetterdienstes. Eine Wettervorhersage über eine Stunde hinaus ist damit allerdings nicht möglich. Der neue Monitor im Hauptgebäude ist einer von insgesamt drei Bildschirmen. Ein weiterer befindet sich im Institut für Meteorologie und Klimatologie in der Herrenhäuser Straße 2 und der dritte dort im Foyer.

Gleichzeitig will das Institut mit dem neuen Bildschirm im Hauptgebäude auf das sogenannte Orchideenfach aufmerksam machen: Die Leibniz Universität ist die einzige Hochschule in Niedersachsen, die einen voll akkreditierten Bachelor- und Masterstudiengang Meteorologie anbietet. "Die Meteorologie ist eine unserer Perlen, ein hochinteressanter Studiengang, in dem noch Plätze zu vergeben sind", sagte Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke bei der offiziellen Einweihung des Wettermonitors am Donnerstag, 20. Januar 2011. "Wir haben etwa zehn Studienabgängerinnen und -abgänger pro Jahr“, so Prof. Dr. Thomas Hauf vom Institut für Meteorologie und Klimatologie, "Die Betreuung in dem Fach ist sehr gut. Wir kennen alle Studierenden beim Namen.“ Im Wintersemester 2010/2011 haben 27 Erstsemester ein Bachelorstudium und sieben Männer und Frauen ein Masterstudium aufgenommen, somit gibt es noch Kapazitäten. Die Berufsaussichten sind gut – Einsatzmöglichkeiten für Meteorologinnen und Meteorologen gibt es unter anderem in der Windenergie-, Luftfahrt- und Versicherungsbranche.


Meldung vom 20.01.2011


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