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Neues Nanotechnologie-Großgerät ist am Start
 

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Spitzengerät mit 1,25 Millionen Euro

Bild: Bild: Christoph Tegenkamp, Herbert Pfnür Im Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) ist am 21. März 2011 im Beisein von Universitätspräsident Prof. Erich Barke ein neues Großgerät offiziell in Betrieb genommen worden: Das sogenannte 4-Spitzen STM/SEM verknüpft die Vorteile eines Rasterelektronenmikroskops (SEM) mit denen eines Rastertunnelmikroskops (STM). Mit dem Gerät sind mikroskopische Untersuchungen und elektrische Leitfähigkeitsmessungen auf atomaren Abmessungen möglich. So kann die Leitfähigkeit von Molekülen gemessen werden.

Weltweit sind derzeit nur 15 dieser Geräte im Einsatz. Den erfolgreichen Förderantrag über 1,25 Millionen Euro bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft hatten Prof. Herbert Pfnür und Privatdozent Christoph Tegenkamp von der Fakultät für Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover gestellt.

Das 4-Spitzen STM/SEM Gerät im LNQE wird interdisziplinär von unterschiedlichen Forschungsgruppen genutzt. Die Physik und Chemie von Nanostrukturen unterscheiden sich fundamental von denen klassischer Festkörper. In den niedrigdimensionalen Strukturen spielen Quanteneffekte in der elektronischen Struktur und im Transportverhalten oft eine entscheidende Rolle. Mit dem 4-Spitzen STM/SEM lassen sich gezielt solche Nanostrukturen auf Oberflächen finden und auf atomarer Größenskala charakterisieren. Auch die elektrische Leitfähigkeit kann an diesen kleinsten Strukturen gemessen werden.

Neuigkeiten rund um das LNQE gibt es unter: www.lnqe.uni-hannover.de


Meldung vom 22.03.2011


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