Vierter Platz für Hannovers Studenten-Achter beim
internationalen FISA Sprint-Event
Sportlerinnen und Sportler kommen erfolgreich aus St. Petersburg zurück
Am Pfingstwochenende war der erfolgreiche Hochschulsport-Achter aus Hannover zu Gast beim Golden Blades Sprint Race in St. Petersburg. Die Ruderer starteten für die Wettkampfgemeinschaft des Hochschulsports der Leibniz Universität, der Fachhochschule und der Medizinischen Hochschule Hannover in St. Petersburg, Russland.
Die Ruderer der unterschiedlichen Hochschulen Hannovers waren der Einladung nach Russland zum internationalen Sprint-Event des Weltruderverbandes gefolgt. Die schnellsten Universitäts- und Hochschul-Achter der Welt hatten die einmalige Gelegenheit, neben den besten National-Achtern ihre Sprintqualitäten unter Beweis stellen. Mitten im beeindruckenden Stadtzentrum von St. Petersburg starteten die 32 Mannschaften in neuen, vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Booten im K.o.-System.
Die acht Männer und die Steuerfrau aus Hannover traten gleich zu Beginn gegen die Universitätsmannschaft aus Oxford, Großbritannien, an. Wegen eines Defektes am Schwert ihres Bootes mussten die Hannoveraner allerdings unter erschwerten Bedingungen in einem geliehenen Boot ins Wasser. Trotz eines nicht optimalen Rennens konnten sie mit viel Ehrgeiz und Kampf das Rennen mit einer halben Länge Vorsprung auf der 250-Meter-Strecke gewinnen; die Qualifikation für den Finalblock war damit gesichert.
Im Halbfinale durften die Hochschulsportruderer gegen die starke Konkurrenz aus Estland ran, nun wieder im eigenen Boot. Auch bei diesem Rennen fand die noch sehr junge Mannschaft aus Hannover nicht optimal in ihren Rhythmus – aber es schien bis kurz vor dem Ziel trotzdem zu reichen. Die letzten Schläge waren dennoch zu unsauber, und der spätere Sieger aus Estland schob den Bugball ganz knapp an dem Boot aus Hannover vorbei. Im B-Finale um die Plätze 3 und 4 traten die Hannoveraner gegen Zagreb (Kroatien), den Gewinner der europäischen Hochschulmeisterschaften aus dem vergangenen Jahr, an. Auch hier war es ein packender "Bug-an-Bug-Kampf“, den die Kroaten haarscharf für sich entscheiden konnten.
Trainer Jan-Michael Müller fasst zusammen: "Einen spannenderen und dramatischeren Verlauf hätte es kaum geben können. Die Mannschaft hat Potenzial – auch auf internationalem Boden; das hat sie hier beweisen können. Die Einladung zu dieser Regatta ist eine außerordentliche Auszeichnung für die Wissenschaftsstadt Hannover und den gesamten Hochschulsport, der sich hier neben den internationalen Größen des Rudersports bei dieser einmaligen Regatta messen kann.“
Meldung vom 16.06.2011