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Sieger der Conti-Leibniz-Challenge stehen fest
 

Abschlussveranstaltung des Ideen-Wettbewerbs für Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden auf dem Contidrom

Bild: Barke, van Thiel, Friehe, Gildenhaar, Setzer Das Tüfteln hat sich gelohnt: Am Dienstag, 2. August 2011, wurden die Sieger der ersten Conti-Leibniz-Challenge gekürt. Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Leibniz Universität Hannover waren seit Mai aufgefordert, Ideen für neue Kooperationsprojekte rund um das Thema "Reifen“ einzureichen. 17 Ideenskizzen wurden bis Mitte Juni abgegeben und anschließend der Jury aus Vertretern von Continental und vier Professoren persönlich vorgestellt. Nun steht fest, wer von den 35 Teilnehmenden das Rennen gemacht hat.

Auf dem ersten Platz landeten die drei Studenten Torben Friehe, Gordon Gosemann und Yann Leretaille mit ihrem „Projekt111“. Dabei handelt es sich um die Idee, ein elektrisch angetriebenes Modellfahrzeug im Maßstab 1:5 zu konstruieren, welches Höchstgeschwindigkeiten von 400 Kilometern in der Stunde erreichen soll und als Versuchsträger für die kostengünstige Ermittlung von Verschleiß-, Reib- und sonstigen Daten dienen könnte. Die Gewinner können sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen. Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 750 Euro geht an Christoph Gildenhaar. Der Student schlägt vor, die Finite-Element-Methode (FEM) aus der Medizintechnik zur Simulation der Deformation von Weichgewebe auf die Verformung von Elastomeren, wie zum Beispiel Gummi, anzuwenden. Auf dem dritten Platz landete Borris van Thiel mit seinem neuen Ansatz für die Lagerung von Reifen. Für seine Idee, Reifen in Rollbahnen statt auf Paletten (Blocklagerung) zu lagern, erhält der Doktorand 500 Euro.

Die Gewinner erhielten ihre Preise bei der Abschlussveranstaltung in der Versuchsstrecke Contidrom am Dienstag, 2. August 2011. Sie und alle anderen Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Teststrecke zu besichtigen und mit einem Testfahrer auf die Strecke zu gehen.

"Die Conti-Leibniz-Challenge gibt uns die Möglichkeit, innovative Ideen von kreativen Studierenden für neue Forschungsprojekte zu erhalten und von unsere Seite zum Anfassen zu zeigen, welch' attraktiver Arbeitgeber wir sind“, sagt Nikolai Setzer, Vorstandsmitglied der Continental AG. "Mit den Absolventinnen und Absolventen der Leibniz Universität haben wir bisher beste Erfahrungen gemacht.“ Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, erläutert: "Der Kontakt mit der Wirtschaft ist enorm wichtig. Die Teilnehmer haben mit der Conti-Leibniz-Challenge die Chance, ihre Ideen in die Realität umzusetzen und sich in einem Technologiefeld, das große Zukunft hat, zu positionieren.“


Meldung vom 02.08.2011

 


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