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Vortrag mit „Herkunft, Herz und Heiterkeit“
 

Messe-Chef Dr. Wolfram von Fritsch berichtet über seinen Lebensweg

Bild: Messe-Chef von Fritsch, Uni-Präsident Barke Zahlreiche Reisen in mehr als 70 Länder und die Einbindung in eine große Familie haben ihn geprägt: Dr. Wolfram von Fritsch war am Donnerstag, 13. Oktober 2011, zu Gast in der Leibniz Universität Hannover. Vor insgesamt rund 150 Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule sowie anderen Interessierten sprach der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG über die Herausforderungen für seine Branche, aber vor allem über seinen persönlichen Werdegang. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover.

Gleich zu Beginn kündigte von Fritsch einen Vortrag mit „Herkunft, Herz und Heiterkeit“ an. So berichtete der promovierte Jurist, dass er sich im Alter von fünf Jahren von seinen Geschwistern scheiden lassen wollte. Er war als jüngstes von fünf Kindern in einer Großfamilie aufgewachsen. „Auch heute sind 30, 50 oder 60 Familienmitglieder bei Festen anwesend“, sagte von Fritsch. Er sehe sich als Teil einer großen Gruppe und berichtete, dass er nach seiner Zeit im Internat ein Reisestipendium bekommen habe. „Ein Jahr lang bin ich von Bolivien nach Kanada gereist“, sagte der Messe-Chef. Er habe während seiner Reisen bei 200 bis 300 Gastfamilien gelebt und später selbst 450 Gäste beherbergt.

Seine Zeit bei den Fallschirmjägern im Schwarzwald präge ihn bis heute. „Es gibt schwierige Entscheidungen, die ich treffen muss, dann denke ich an das Fallschirmspringen“, sagte von Fritsch. „Irgendwann muss ich springen.“ Anschließend berichtete er, wie er als Chef des Leitungstabs DDR-Außenministerium am Tisch zwischen Genscher und Bush die deutsche Einheit mit verhandelte. Es folgte die Referendarzeit bei der Deutschen Bahn. Dem damaligen Bahnchef Heinz Dürr habe er „einen frechen Brief“ geschrieben: „Ich glaube, dass Sie mir eine Chance geben sollten, weil ich zu denen gehöre, die Sie bald brauchen werden.“

Zum Schluss ging von Fritsch auf die Geschichte der Messen und deren Herausforderungen ein. Seit 2008 ist er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Die Vorläufer der Industriemessen waren Weltausstellungen“, sagte er. „ Es ging darum, Menschen an einen Ort zu bringen, der interessant für sie ist. Das Prinzip ist geblieben.“ Er wagte auch eine Blick in die Zukunft: „Das Messegeschäft wird sich im Kern nicht ändern. Die Geschäftsanbahnung bleibt, aber wie man das tut, wird sich ändern.“

Nächster Referent der Veranstaltungsreihe „Karriere – Köpfe – Konzerne“ am 10. November 2011 (Hörsaal E 001) ist Dr. Gernot Kalkoffen, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns ExxonMobil. Anschließend sind Dr.-Ing. E. h. Bernhard Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung von E.ON Generation GmbH und NORD/LB-Chef Dr. Gunter Dunkel zu Gast im Lichthof. Die Veranstaltungen werden passend zum Thema von einer Professorin oder einem Professor der jeweiligen Fachrichtung moderiert. Die Vorträge stehen allen Studierenden, aber auch anderen Interessierten offen. Der Besuch ist kostenfrei. Um Anmeldung im Internet wird gebeten: www.karriere-koepfe-konzerne.de


Meldung vom 14.10.2011


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