Studierende Spitzensportlerinnen und –sportler erhalten
Stipendien
Präsident der Leibniz Universität zeichnet Leistungssportler aus
16 studierende Spitzensportlerinnen und –sportler aus Niedersachsen haben rückwirkend für das Sommersemester 2011 eine Förderung von je 714 Euro erhalten. Am Freitag, 21. Oktober 2011, übergab Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, den Sportlerinnen und Sportlern ihr Stipendium.
Die Initiative Wissenschaft der Landeshauptstadt Hannover, der Olympiastützpunkt Niedersachsen und das Zentrum für Hochschulsport an der Leibniz Universität Hannover haben das Projekt "Stipendien für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Hannover und Niedersachsen“ initiiert. Für viele Studierende ist es schwierig, Studium und Spitzensport miteinander zu vereinbaren. In den freien Zeiten zwischen Studium und Training bleibt wenig Zeit, um Geld zu verdienen. Um die Leistung der Spitzensportlerinnen und –sportler zu würdigen und ein Zeichen der Unterstützung seitens der Hochschule zu setzen, konnten zwei Förderer gewonnen werden, die das Projekt unterstützen. Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung stellt dem Projekt zunächst 20.000 Euro und die Neue Presse-Sportstiftung 7.140 Euro zur Verfügung.
Insgesamt 16 Studierende aus Niedersachsen erhalten ein Stipendium rückwirkend für das Sommersemester 2011. Neben der Mitgliedschaft in einem Bundeskader einer Olympischen Sportart müssen die Studierenden an einer Hochschule in Niedersachsen immatrikuliert sein. Die Leiterin des Zentrums für Hochschulsport, Michaela Röhrbein, wies während der Verleihung auf die Bedeutung der Stipendien zur Standortsicherung hin und lobte die besonders fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Niedersachsen und der Initiative Wissenschaft der Landeshauptstadt Hannover.
Mit acht Studierenden stellen die Ruderer die größte geförderte Gruppe, sieben von ihnen studieren an der Leibniz Universität Hannover, einer der Sportler in Lüneburg. Die zweitgrößte Gruppe bilden fünf Leichtathletinnen und Leichtathleten von der Leibniz Universität. Zudem werden Wasserballsportler aus Hannover und Hildesheim und ein Schütze der Universität Göttingen gefördert. Ziel des Projektes ist es, Studierende in Zukunft weiter zu unterstützen, was dank der noch nicht komplett ausgeschöpften Fördermittel erst einmal gesichert ist.
Meldung vom 24.10.2011