Schneller lernen im Sport – wie geht das?
Rund 300 Mädchen und Jungen besuchen die KinderUniHannover 2011 im Audimax
Am Dienstagabend wussten rund 300 Mädchen und Jungen, warum Sport nicht nur Spaß, sondern auch schlauer macht. Prof. Alfred Effenberg aus dem Institut für Sportwissenschaft erklärte seinen jungen Studierenden während der Kindervorlesung, wie durch das Erlernen von neuen Bewegungsmustern neue Nervenzellen und –verknüpfungen im Gehirn entstehen, und dass diese dabei helfen können, besser räumlich zu denken. Auch in Mathe und Chemie können durch regelmäßigen Sport bessere Ergebnisse erzielt werden.
Sport macht dann besonders Spaß, wenn man in einer Sportart gut ist. Sich richtig zu bewegen ist aber manchmal ganz schön schwierig, weil unser Körper so kompliziert ist und wir noch nicht genug über ihn wissen. Wie man jetzt in der Sportwissenschaft versucht, durch Tonfolgen das Bewegungslernen noch schneller zu machen, erklärte Professor Effenberg seinen Zuhörerinnen und Zuhörern.
Sein Fazit: Es ist gut, mehrere Sportarten auszuprobieren. Am wichtigsten ist es jedoch, den Sport zu betreiben, der Spaß macht.
Meldung vom 09.11.2011