Mediale Vielfalt und medialer Wandel
Internationale Tagung der American Studies über aktuelle Veränderungen der Medienlandschaft
Literatur, Musik oder visuelle Kultur werden traditionell in Bezug auf die Kategorien der Hoch-, Populär- und Massenkultur eingeordnet. Begriffe wie Kunst und Kitsch, Qualität und Trash, Mainstream und Alternative dienten zur Ausdifferenzierung des medialen Feldes – und all diesen Begriffen ist gemein, dass sie wertend angelegt sind. In den Zeiten von Cross Media und digitaler Medienkonvergenz greifen diese Wertungen nicht mehr wirklich. Neue Konzepte (wie das "quality tv“ oder die „graphic novel“) treten auf den Plan und stellen die alten medialen Hierarchien infrage. Eine internationale Tagung vom 15. bis 17. Dezember 2011 am Englischen Seminar der Leibniz Universität Hannover widmet sich den aktuellen Veränderungen der medialen Landschaft.
Während der englischsprachigen Tagung "Cultural Distinctions Remediated: Beyond the High, the Low, and the Middle“ der American Studies sind Medienexperten von US-amerikanischen und deutschen Hochschulen zu Gast. Die Hauptvorträge werden von Jason Mittell (American Studies and Film & Media Culture, Middlebury College) und Lynn Spigel (Screen Cultures, Northwestern University) gehalten. Die Tagung ist offen für alle Interessierten.
Kontakt und weitere Informationen: Felix Brinker, felix.brinker@engsem.uni-hannover.de, Tagungsprogramm unter http://www.engsem.uni-hannover.de/cdr
Meldung vom 07.12.2011