Karmarsch-Denkmünze für Dr.-Ing. Jürgen Großmann
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder spricht Laudatio
Mit ihm hat der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover eine außergewöhnliche Unternehmerpersönlichkeit ausgezeichnet: Dr.-Ing. Jürgen Großmann hat am 13. Dezember 2011 im Beisein von Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder die Karmarsch-Denkmünze erhalten. Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode überbrachte Grüße der Niedersächsischen Landesregierung. Gleichzeitig feierte der Freundeskreis an diesem Abend im Lichthof des Welfenschlosses sein 90-jähriges Bestehen. Außerdem wurden Preise der Firmen E.ON, Deloitte und KPMG an insgesamt sechs Studierende bzw. Absolventinnen und Absolventen verliehen.
Mit der Karmarsch-Denkmünze werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten geehrt, die sich besondere Verdienste um die Förderung von Technik und Wirtschaft erworben haben; diese Verdienste können sowohl auf dem Gebiet wissenschaftlicher Forschung als auch in einer Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung liegen. Erster Preisträger war 1925 Oskar von Miller, der als Vater der deutschen Stromwirtschaft gilt. Seitdem wird die Auszeichnung, die nach dem ersten Direktor der heutigen Leibniz Universität benannt ist, alle zwei Jahre vergeben. Zuletzt war im Jahr 2009 der Unternehmer Prof. Dr. Jörg Sennheiser ausgezeichnet worden. Jürgen Großmann ist der 52. Preisträger. "Ich bin stolz, in den Kreis aufgenommen worden zu sein“, sagte er. Der Ingenieur erhielt die Karmarsch-Denkmünze insbesondere für sein Engagement bei der Sanierung der existenzbedrohten Georgsmarienhütte GmbH. Aktuell ist er Vorstandsvorsitzender der RWE AG. Die Laudatio hielt Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der seit vielen Jahren mit dem Geehrten befreundet ist. Großmann sei ein "beinharter Malocher und ein warmherziger Mensch“.
Meldung vom 15.12.2011