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Startschuss für Forschungsverbund “SmartNord“
 

Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert intelligente Stromnetze

Immer mehr Solarplatten sind auf den Dächern zu sehen, doch die so erzeugte Energie stellt die Stromnetze vor Probleme. Ein neues Forschungsvorhaben soll das jetzt ändern. Der mit 3,6 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) geförderte "Forschungsverbund Intelligente Netze Norddeutschland (SmartNord)" kann starten. Hauptziel von SmartNord ist, die Integration Erneuerbarer Energien weiter voranzubringen. Neben der Leibniz Universität Hannover sind die Universitäten Oldenburg, Braunschweig und Clausthal, das EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie NEXT ENERGY, das Oldenburger Informatik-Institut OFFIS und das Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN) an dem Vorhaben beteiligt. Die Koordination des für drei Jahre geförderten Forschungsverbundes übernimmt die Universität Oldenburg.

An der Leibniz Universität arbeiten das Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik (Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Hofmann), das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik (Prof. Dr.-Ing. Axel Mertens), das Institut für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Michael H. Breitner) und das Institut für Umweltplanung (Prof. Dr. Christina von Haaren) an dem Projekt mit.

Ziel von SmartNord ist es, Wege und Voraussetzungen für die weitere Integration Erneuerbarer Energien zu erforschen. Es wird untersucht, welche Potenziale die einzelnen Komponenten der Nieder- bis Hochspannungsebene für die Erbringung systemsichernder Aufgaben bieten und wie diese optimal genutzt werden können. Mit einer neuen und sämtliche Komponenten einbeziehenden Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sollen so diese heute noch überwiegend von Großkraftwerken übernommenen Aufgaben, die sogenannten Systemdienstleistungen, dezentral in den Verteilnetzen bereitgestellt werden. Dabei gehen die Forschungen über eine rein technische Betrachtung hinaus. Unter anderem werden neue Marktmodelle für die Energiemärkte untersucht sowie Geschäftsmodelle für Energieerzeuger und Modelle für preissensitive Energieverbraucher entwickelt.

Die hohe Relevanz des Themas unterstreicht Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka: "Erstmals forschen über 40 Wissenschaftler aus ganz Niedersachsen gemeinsam und fächerübergreifend an der Energiewende. Längst ist bekannt, dass regenerative Energieerzeuger ohne neue Netzstrukturen schnell an ihre Versorgungsgrenzen stoßen. Wir wollen daher Modelle entwickeln, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Energiequellen intelligent in ein stabiles Stromnetz einbinden können.“


Meldung vom 03.04.2012


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