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Deutsche Geodätische Kommission vergibt Preis
 

Dr. Peter Steigenberger für bahnbrechende GPS-Analysen geehrt

Die Deutsche Geodätische Kommission (DGK) unter Vorsitz von Prof. Christian Heipke von der Leibniz Universität Hannover hat den Preisträger des DGK-Preises 2012 bekannt gegeben: Es ist Dr.-Ing. Peter Steigenberger von der Technischen Universität München. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Der DGK-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und würdigt die Leistung junger, hochqualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die DGK vertritt die geodätische Forschung und Lehre in Deutschland und umfasst die Sektionen Erdmessung, Ingenieurgeodäsie, Geoinformatik, Land- und Immobilienmanagement sowie Lehre. Professor Heipke leitet die Kommission seit 2010.

Dr. Steigenberger ist ein Experte auf dem Gebiet der Langzeitanalyse von GPS-Satellitenmessungen, er hat auch wesentliche Beiträge zur Untersuchung des europäischen Galileo- und des chinesischen Compass-Systems geliefert. Seine Forschungen tragen zum hohen Genauigkeitsniveau heutiger GPS-Messungen bei und befassen sich z. B. mit den Einflüssen der Troposphäre und den Schwankungen der Erdachse. Dr. Steigenberger, Jahrgang 1976, hat bis 2002 Geodäsie studiert und nach einem zweijährigen Aufenthalt am Geoforschungszentrum in Potsdam 2009 an der TU München mit einer Arbeit über GPS promoviert. Seitdem ist er dort in unterschiedlichen Projekten mit der Analyse von Satellitendaten beschäftigt und arbeitet an seiner Habilitation.


Meldung vom 17.04.2012

 


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