Kooperationsvertrag zwischen der Hohai University, China,
und der Leibniz Universität Hannover wird erneuert
Erweiterung der bestehenden wissenschaftlichen Kooperation ist geplant
Die Hohai University gilt als eine der führenden chinesischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen in den Ingenieurwissenschaften. Sie blickt auf eine 90-jährige Geschichte zurück. Im Bauingenieurwesen mit den Schwerpunkten Wasserversorgung und -entsorgung sowie Küsteningenieurwesen und Hafenbau ist die Hohai University exzellent ausgestattet und gilt in diesem Bereich als führende chinesische Universität.
Schon im Jahr 1980, als eine gemeinsame Absichtserklärung zur kulturellen Zusammenarbeit vom Erziehungsminister der VR China und dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur geschlossen wurde, wurden die ersten Kontakte zwischen der Hohai University und der Leibniz Universität Hannover geschlossen. Eine erfolgreiche wissenschaftliche Kooperation mit den Instituten der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie folgte. Innerhalb dieser Kooperation gab es einen stetigen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern beider Universitäten. Gemeinsame Summerschools wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Neben dem Schwerpunkt der Zusammenarbeit im Küsteningenieurwesen, Hafenbau und –betrieb sind zukünftige gemeinsame Projekte im Bereich der Entwicklung und Umsetzung der Offshore Windenergie in China, Konzepte für die Entwicklung intelligenter Stromnetze oder Strategien für die Transformation des Energiesystems im Gespräch. "Die wertvolle Kooperationsvereinbarung unterstützt die bereits vorhandenen Verbindungen nach China und bietet exzellente Möglichkeiten für die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie, ihre Internationalisierungsstrategie in Richtung China massiv zu festigen“, sagt Prof. Torsten Schlurmann, Leiter des Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen.
Die Präsidenten beider Universitäten haben verabredet, Ende Oktober 2012 in Nanjing/China über eine Verstetigung der Kooperation zu sprechen.
Meldung vom 16.05.2012