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Startseite > Aktuelles > Online-Aktuell > Geobotanik 25 Jahre

Institut für Geobotanik feiert 25-jähriges Bestehen
 

Ehrendoktor Prof. Dr. Dr.h.c. Akira Miyawaki hält Festvortrag zum Jubiläum des Instituts

Bild: Herr Prof. Dr. Dr.h.c. Akira Miyawaki 25 Jahre Institut für Geobotanik: Aus diesem Anlass gab es eine Feierstunde, in der der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Universität, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, ebenso ein Grußwort sprach wie Prof. Dr. Dr.h.c. Akira Miyawaki von der Yokohama National University; er ist Ehrendoktor der Leibniz Universität. Im Jahre 1997 wurde ihm vom damaligen Präsidenten, Prof. Dr. Drs.h.c.mult. Hinrich Seidel, die Urkunde im Leibnizhaus überreicht. Beide trafen sich jetzt in Hannover wieder, denn Professor Seidel nahm an der Geburtstagsfeier des Instituts für Geobotanik ebenfalls teil.

Professor Miyawaki von der Yokohama National University appellierte anlässlich eines Besuches am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover eindringlich dafür, entlang der japanischen Küsten Wälle anzulegen, die künftig vor Tsunami-Wellen schützen sollen. Diese Wälle müssen von den Gehölzarten der Potentiellen natürlichen Vegetation bestanden sein. Nur diese Baumarten gewähren mit ihren tief reichenden Wurzelsystemen ausreichenden Schutz vor zerstörerischen Wellen. Professor Miyawaki beachtet dabei Konzepte seines akademischen Lehrers Reinhold Tüxen, die grundlegend für das Fach Geobotanik sind.

Miyawakis Konzept ist ebenso einfach wie genial: Zunächst werden Gräben ausgehoben, in denen der entgiftete Abfall von der Katastrophe vom März 2011 aufgenommen wird. Anschließend werden Tausende von Bäumen gepflanzt; an den Pflanzaktionen beteiligen sich weite Kreise der Bevölkerung. Auch Prominente nehmen an den Pflanzaktionen teil. Wichtig sei es, so Miyawaki, stets die heimischen Gehölze zu verwenden und nicht etwa Schwarzkiefern, die in Japan nicht heimisch sind: Diese flach wurzelnden Bäume werden von der Gewalt der Fluten umgerissen. Die entwurzelten Bäume treiben mit den Wassermassen auf Gebäude zu und verstärken die zerstörende Wirkung der Wellen. Heimische Baumarten halten den Wassergewalten stand und senken die Zerstörungswirkung der Wellen. Dank dieses Konzeptes werden die Auswirkungen künftiger Tsunamis weniger katastrophal ausfallen. An diesem Beispiel lässt sich eindrucksvoll zeigen, wie wichtig es ist, das geobotanische Konzept der Ermittlung der Potentiellen natürlichen Vegetation zu beachten und es bei Pflanzungen zu berücksichtigen.


Meldung vom 16.05.2012


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