Integrationsprojekt Mi4Ju beendet Pilotphase
Zertifikate an 11 "Integrationslotsinnen und –Lotsen“ vergeben
Sozialministerin Aygül Özkan und Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke überreichten am 16. Juli gemeinsam mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung die ersten Zertifikate an die jungen Absolventinnen und Absolventen von "Mi4Ju“.
Das Projekt "Mi4Ju“ ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung. Das Kernziel dieses niedersachsenweiten Projektes ist es, junge Menschen im Alter von ca. 16 – 27 Jahren durch eine landesweit einheitliche Qualifizierung auf ihr ehrenamtliches Engagement als Intergrationslotsin oder Integrationslotse vorzubereiten. Sie sollen hier lernen, wie sie Zugewanderten bei der Integration Unterstützung bieten können.
Besonders junge Menschen leisten aufgrund ihrer unterschiedlichen Aktivitäten in dieser Lebensphase einen Beitrag für eine gelungene Integration, u.a. bieten sie der Zielgruppe einen besonders niedrigschwelligen Zugang. Die Unterstützung der Integrationsprozesse von Zugewanderten (beispielsweise über Begleitung bei Arzt- und Amtsbesuchen) sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements anderer junger Menschen stehen im Vordergrund des Ausbildungskonzeptes.
Im Rahmen der Basisqualifizierung beschäftigen sich die jungen Menschen intensiv mit der Thematik Integration und Migration, den regionalen Orten der Integration sowie ihrer zukünftigen Aufgabe als Lotsin oder Lotse. Die Qualifizierungskurse werden durch regionale Einrichtungen der Erwachsenenbildung und AGORA , das Politik-Labor der Leibniz Universität Hannover, durchgeführt, sie dauern 2-3 Monate und sind kostenfrei.
Für die erfolgreiche Teilnahme am Qualifizierungsprogramm erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.
"Mi4Ju“ wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie von Asel Ulukbek, E-Mail: ulukbek
aewb-nd.de
Meldung vom 16.07.2012