Stipendienvergabe im Zeichen der Olympischen Spiele
25 Studierende aus Niedersachsen haben ein Stipendium für ihre sportlichen Leistungen erhalten
Am Donnerstag, 19. Juli 2012, haben Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität, und Reinhard Rawe, Direktor des Landessportbundes, 25 Studentinnen und Studenten für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet.
2011 initiierten die Initiative Wissenschaft der Landeshauptstadt Hannover, der Olympiastützpunkt Niedersachsen und das Zentrum für Hochschulsport an der Leibniz Universität Hannover das Projekt „Stipendien für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Hannover und Niedersachsen“. Der Grundgedanke des Projekts ist, Spitzensportlerinnen und –sportler bei der schwierigen Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport zu unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen aus fünf verschiedenen Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen: der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Hannover, der Georg-August-Universität Göttingen und der Leuphana Universität Lüneburg.
Die aus insgesamt acht unterschiedlichen Sportarten kommenden Studierenden erhielten in einer Feierstunde jeweils ein Stipendium für das Wintersemester 2011/12 und das Sommersemester 2012, das mit 1.000 Euro dotiert ist. Zehn von 25 Athletinnen und Athleten, die heute ein Stipendium erhielten, kommen aus der Rudersparte. "Dass Rudern in Hannover stark verankert ist, ist bekannt und wir möchten dazu beitragen, dass dies auch weltbekannt wird – mit einer Bewerbung um die Europäischen Hochschulmeisterschaften im Rudern für 2015, gemeinsam mit starken Partnern der Landeshauptstadt und des Sports“ erklärte Universitätspräsident Professor Barke. Die Stipendiatinnen Kathrin Thiem und Marie Mävers können mit ihrem Stipendium sogar direkt nach London reisen: Sie vertreten im Frauen Ruderachter beziehungsweise im Damen-Hockey Deutschland bei den Olympischen Spielen. Prof. Barke würdigte die Leistung von den Olympionikinnen als Vorbild für andere Studierende: "Die Doppelbelastung mit Studium und Sport ist immer eine Herausforderung, die diese beiden Athletinnen mit Bravour meistern.“
Lars Conrad, Alumnus der Leibniz Universität Hannover und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Athen, beantwortete innerhalb eines Kurzinterviews durch die Leiterin des Zentrums für Hochschulsport Michaela Röhrbein Fragen zur Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport. Conrad betone dabei die Bedeutung der Erfahrungen, die ein Spitzenathlet im Laufe seiner sportlichen Karriere durch Höhen und Tiefen macht, welche optimal auf Herausforderungen für das spätere Berufsleben vorbereiten können. "Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit sind Eigenschaften, die unabdingbar für herausragenden Erfolg sind“, so Conrad die Nachwuchsathletinnen und -athleten motivierend.
Voraussetzung für ein Stipendium ist die Zugehörigkeit zu einem Bundeskader einer olympischen Sportart. Neben der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Neue-Presse-Sportstiftung konnte ein weiterer Förderer gefunden werden.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen stehen Ihnen Christoph Edeler, Sportpädagogischer Mitarbeiter am Zentrum für Hochschulsport der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 19414 oder per E-Mail unter edeler
hochschulsport-hannover.de sowie Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342, oder per E-Mail unter kommunikation
uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Meldung vom 19.07.2012