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Baustart am Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe
 

Grundsteinlegung für neuen Forschungsbau am Schneiderberg

Bild: Grundsteinlegung Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ) Jetzt kann es losgehen: Am Schneiderberg 38 beginnt der Bau des Zentrums für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ). Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke sowie Vertreter des BMWZ, des Staatlichen Baumanagements Hannover und der Naturwissenschaftlichen Fakultät haben am Mittwoch, 24. Oktober, den Grundstein für den Forschungsneubau gelegt.

Das BMWZ, ein durch das Präsidium der Leibniz Universität Hannover eingerichtetes Forschungszentrum mit einer Nutzfläche von 2.018 Quadratmetern, entsteht in unmittelbarer Nähe zum neuen Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) am Schneiderberg in Hannovers Nordstadt. Die Kosten, die sich Bund und Land teilen, sind mit Ersteinrichtung und Großgeräten bei rund 21 Millionen Euro veranschlagt. Voraussichtlich im Herbst 2014 soll das Forschungsgebäude von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bezogen werden.

Insgesamt 13 Arbeitsgruppen aus der Chemie und der Biologie werden in dem Forschungsneubau zusammenarbeiten. Eine bereits jetzt bestehende enge Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig lässt einen in Deutschland einmaligen Forschungsverbund entstehen.

Das BMWZ soll Wirk- und Naturstoffe wie beispielsweise Argyrin weiterentwickeln, um diese für die medizinische Anwendung besser nutzbar zu machen. Diese Stoffe besitzen eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Bekämpfung von Krebs und Infektionskrankheiten. Der Neubau wird neben chemischen Laboratorien für die präklinische Weiterentwicklung von Wirkstoffen und biologischen Laboratorien zur Generierung biochemisch modifizierter Naturstoffe auch ein Hochfeld-NMR-Spektrometer für die detaillierte Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen kleinen Molekülen und den biologischen Zielmolekülen bieten.


Meldung vom 25.10.2012

 


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