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Seit der Wiedervereinigung wird die Familie wichtiger
Forschungsprojekt der Universität Hannover untersuchte Individualisierung in Ostdeutschland
Partnerschaft und Familie sind nach der Wende 1989 stärker Quelle emotionaler Bedürfnisbefriedigung und der Persönlichkeitsentfaltung als zu DDR-Zeiten. Dies ist eins der Hauptergebnisse einer empirischen Studie, die Dr. Gitta Scheller am IFPS (Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie) an der Universität Hannover erarbeitete. In dem Forschungsprojekt über "Die Wende als Individualisierungsschub" hat Scheller für den Erwerbsbereich, den Bereich der privaten Lebensformen und den Wohnbereich untersucht, wie die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern den Wandel der gesellschaftlichen Struktur verarbeiten und inwieweit sie nun DDR-typische Wege in der Lebensführung verlassen. Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Ulfert Herlyn wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell gefördert. Hinweis an die RedaktionenFür nähere Informationen steht Ihnen Dr. Gitta Scheller unter 04207/7198 oder per Mail unter gitta.scheller@ifps.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Ein Teilergebnis der Studie ist unter www.bpb.de, Publikationen, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 19/2004 einsehbar. Presseinformation vom 07.06.2004 |
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08. März 2007
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