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Universität Hannover hilft bei Abwasserreinigung
im Mittelmeerraum

Wissenschaftler treffen sich zum Erfahrungsaustausch

18 Wissenschaftler aus neun Ländern Europas treffen sich vom 2. bis 9. September 2004 zum einem Workshop an der Universität Hannover. Abwassermanagement in Mittelmeeranrainerstaaten wie Tunesien, Ägypten, Marokko, Türkei, Griechenland und Italien ist das Thema der Veranstaltung. Journalisten sind zum Empfang im Rathaus durch den 1. Stadtrat und Umweltdezernenten Hans Mönninghoff am 9. September, 10.00 Uhr (Mosaiksaal), eingeladen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch stehen ein von der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung der Universität Hannover (ZEW) angebotenes "Train the Trainer-Seminar" und im Anschluss Exkursionen zu Demonstrationsprojekten auf dem Programm. So werden die ausländischen Gäste am 10. September die Kronsbergsiedlung in Hannover besuchen, um sich über Regewassernutzung zu informieren. Am 11. September ist die Waldsiedlung "Quelle" in Bielefeld Exkursionsziel, eine Siedlung von 300 Einwohnern, die statt WCs Komposttoiletten benutzen.

Der Workshop ist Teil des Projektes Zer0-M. Zer0-M steht für Zero Outflow Municipality - "Kommunen ohne Abwasserausstoß". Unterstützt von der EU soll das vierjährige Projekt die Mittelmeerstaaten mit Know-How versorgen, aber auch das Bewusstsein für den Umgang mit Wasser fördern. Als Partnerländer sind Deutschland und Österreich beteiligt, vertreten durch die Universität Hannover, die TU Berlin und die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung. Die Leitung hat die österreichische Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien aus Gleisdorf übernommen. Die EU fördert das Projekt mit 4,4 Millionen Euro.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Martin Beyersdorf, ZEW, unter 0511/762-4745 oder per Mail unter m.beyersorf@zew.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 31.08.2004


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