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Schulentwicklung in Niedersachsen

Dozent der Universität Hannover entwickelt Prozessmodell zur Unterstützung für Lehrer und Eltern

In allen Schulformen sind Lernbeobachtung und individuelle Förderung Themen, die zur schulpolitischen Forderung erhoben werden. Um jedoch jede einzelne Schülerin, jeden Schüler gezielt fördern zu können, bedarf es zunächst einer Beobachter-Kompetenz, die eine ganzheitliche Einschätzung der individuellen Lernausgangslagen ermöglichen soll.

Dafür hat Prof. Rolf Werning vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover gemeinsam mit Lehrkräften an der Laborschule Bielefeld das Konzept der "Kooperativen Lernbegleitung" entwickelt und erprobt. "Das Prozessmodell ist gezielt auf den pädagogischen Alltag zugeschnitten und ermöglicht es, eine individuelle Handlungsstrategie zu entwickeln", erklärt Professor Werning den Ansatz.

Lernbeobachtung und Förderplanung erfordern eine engere Zusammenarbeit der Lehrkräfte in Jahrgangsteams und eine Entwicklung des Unterrichts zu mehr individualisierten Lernangeboten. Auch eigenverantwortliches Lernen, was auch die Lehrerrolle nachhaltig verändert, sowie eine neue Art von Zusammenarbeit mit den Eltern sind notwendig. Zudem muss die Selbstreflexions-Kompetenz der Schülerinnen und Schüler entwickelt werden, um sie zur verantwortlichen Mitwirkung bei der Gestaltung ihres Lernprozesses zu befähigen. Diese Konsequenzen müssen bedacht und schließlich im ganzen Kollegium umgesetzt werden, wenn individuelle Lernprozesse in der Schule von Lehrkräften erfolgreich und nachhaltig begleitet und unterstützt werden sollen.

Um diese Schulentwicklungsprozesse sowohl Lehrern und Eltern als auch einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen, bietet die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung der Universität Hannover in Kooperation mit dem Institut für Sonderpädagogik drei Vorträge und eine Workshopreihe für Lehrkräfte an.

Veranstaltungsort für alle Vorträge ist der Fachbereich Erziehungswissenschaften, Bismarckstr. 2, 30173 Hannover Raum I, 221 (Mathematikhörsaal). Der Eintritt ist frei.

Zu den Vorträgen im Einzelnen:

Beobachten und Fördern - Grundlagen und Folgerungen
Prof. Dr. Rolf Werning, Universität Hannover
25.11.2004 16.00 - 18.00 Uhr


Beobachten und Fördern sind grundlegende pädagogische Handlungsqualifikationen. Im Rahmen dieses Vortrages sollen theoretische Grundlagen wie auch praktische Handlungskonzepte vorgestellt werden, die Möglichkeiten aufzeigen, wie diagnostische Kompetenzen im Schulalltag entwickelt und implementiert werden können.

Ressourcenorientierte Förderdiagnostik und Förderplanung
Prof. Dr. Monika Willenbring, FH Berlin
13.01.2005 16.00 - 18.00 Uhr


Gute Förderung baut auf den Ressourcen der Schülerinnen und Schüler auf. Wie kann der Zugang zu diesen Ressourcen ermöglicht werden? Der Vortag zeigt konkrete pädagogische Handlungsperspektiven auf und verdeutlicht ihre Anwendungsmöglichkeiten im Schulalltag.

Portfolio und Lerntagebuch unter diagnostischen Gesichtspunkten
Dr. Felix Winter, Universität Zürich
10.02.2005 16.00 - 18.00 Uhr


Portfolioarbeit ist aus dem Bereich der Leistungsüberprüfung bekannt. Portfolios bieten aber auch viele Möglichkeiten zur Beobachtung und Klärung von Lernprozessen. Wie man Portfolios im Unterricht einsetzten kann und welche diagnostischen Möglichkeiten sie bieten, ist Gegenstand dieses Vortrages.

Ab Februar 2005 werden dann monatlich Workshops zu den aufgeführten Themen für Lehrkräfte des Sekundarbereichs I angeboten. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.nibis.de.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Rolf Werning, Institut für Sonderpädagogik unter 0511/762-8275oder per E-Mail unter werning@erz.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 19.11.2004


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