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Bergluft macht leicht
Forscher der Universität Hannover und der Technischen Universität München untersuchen die Schwerkraft auf der Zugspitze
Am höchsten Punkt Deutschlands, der Zugspitze, ist nicht nur die Luft dünner, auch der Mensch wird leichter. Der Grund dafür liegt in der Schwerkraft, die am Gipfel um ein halbes Promille geringer ist als im Tal bei Garmisch-Partenkirchen, nämlich 9,8005 m/s² anstatt 9,8058 m/s². Ein Bergsteiger von 80 Kilogramm Körpergewicht wiegt auf der Zugspitze also bei einem Höhenunterschied von circa 2.200 Metern 40 Gramm weniger als im Tal. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Erdmessung der Universität Hannover und des Lehrstuhls für Astronomische und Physikalische Geodäsie der Technischen Universität München haben im September 2004 erstmals Messungen mit einem hochempfindlichen Freifall-Absolutgravimeter auf der Zugspitze durchgeführt. Diese Messungen erlauben Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Gebirges und könnten sogar die Hebung der Alpen nachweisen. Hinweis an die RedaktionenFür nähere Informationen steht Ihnen Dr.-Ing. Ludger Timmen vom Institut für Erdmessung unter 0511/762-3398 oder per E-Mail unter timmen@ife.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Presseinformation vom 22.02.2005 |
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08. März 2007
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