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Fachtagung „Integrative Lerntherapie“

Lese-Rechtschreib- und Rechenschwierigkeiten im Mittelpunkt

Am Freitag, 8. April 2005 laden das Institut für deutsche Literatur und Sprache und ihre Didaktik der Universität Hannover sowie das Institut für Schul- und Hochschulforschung der Universität Lüneburg zur öffentlichen Fachtagung „Integrative Lerntherapie – Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, Rechenschwierigkeiten, Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom (AD(H)S)“ ein. Interessierte sind von 14.30 bis 17.30 Uhr im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6 in Hannover willkommen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um formlose Anmeldung bei Britta Orzol von der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung der Universität Hannover gebeten. Sie ist telefonisch unter der Nummer 0511 / 762-19108, per Fax unter 0511 / 762-5686 sowie per E-Mail unter b.orzol@zew.uni-hannover.de zu erreichen.

Der niedersächsische Kultusminister, Bernd Busemann, wurde für seine Teilnahme an dieser Fachtagung angefragt. Wissenschaftler norddeutscher Hochschulen und Absolventen des ersten Kurses des Weiterbildungsprojektes „Integrative Lerntherapie“, die im März 2005 ihre Zusatzqualifikation abschließen, haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Gemeinsam werden sie über Praxis und Ausbildung der „Integrativen Lerntherapie“ informieren und diskutieren. Dazu gehören Ziele, Möglichkeiten sowie Kosten und Rahmenbedingungen dieser Ausbildung. Hinzu kommen Zertifizierung und Tätigkeitsfelder der Absolventen. Auf der Grundlage dieses Weiterbildungsprojektes entwickelt die Universität Hannover in Kooperation mit der Universität Lüneburg derzeit einen berufsbegleitenden Masterstudiengang. Dieser wird voraussichtlich eine Studiendauer von dreieinhalb Jahren und eine Lehrangebot von etwa 800 Unterrichtsstunden umfassen.

„Integrative Lerntherapie“ kann Kindern und Jugendlichen sowie deren Lehrern und Eltern dabei helfen, bei Lern- und Leistungsstörungen innerhalb einer negativen Lernstruktur neue Lösungsmöglichkeiten zu finden. Dabei geht es darum, einen Teufelskreis mit pädagogischen, sozialen und innerpsychischen Blockaden zu durchbrechen und mit vorhandenen Stärken bestehende Schwächen zu überwinden. Dass Selbstwertgefühl und Lernmotivation in diesem Spannungsfeld die entscheidenden Größen sind, gehört zur Philosophie der „Integrativen Lerntherapie“. Sie zeichnet sich durch Methodenintegration, Flexibilität und Spaß an sinnvollen Lerninhalten aus.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen bei der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung der Universität Hannover Britta Orzol unter 0511/762-19108 oder per Mail unter b.orzol@zew.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 24.03.2005


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