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Entstehung neuer Landschaften

Multimediapräsentation zeigt, wie sich die Landschaft durch den Abbau von Kies und Sand verändert

Foto: Landschaftsaufnahme Welche Folgen der Kiesabbau für die Landschaft im südlichen Teil des Landkreises Nienburg/Weser hat und in den folgenden Jahren noch haben wird, ist das Thema der neuen Multimediapublikation von Dipl.-Geogr. Jörg Backhaus und Prof. Thomas Mosimann, Abteilung Physische Geographie und Landschaftsökologie des Geographischen Instituts der Universität Hannover.

Grundlage der Publikation ist das Diplomarbeitsthema von Dipl.-Geogr. Jörg Backhaus, in der er die erheblichen Veränderungen der Landschaft durch den Abbau von Kies und Sand beleuchtet. Kies ist demnach als mineralischer Rohstoff von wesentlicher Bedeutung, denn jeder Bundesbürger benötigt in einem Jahr circa zehn bis fünfzehn Tonnen Sand und Kies. Jeder siebzigjährige Deutsche hat durchschnittlich im Laufe seines Lebens 324 Tonnen verbraucht. Der Bedarf an diesen Rohstoffen ist wesentlich größer als an den Energieträgern Kohle und Erdöl. Diese Tatsache macht Deutschland zu einem der größten Verbraucher mineralischer Rohstoffe weltweit.

Dipl.-Geogr. Jörg Backhaus zeigt, wie sich die Landschaft an der Mittelweser als Folge des umfangreichen Kiesabbaus seit 1900 verändert hat und noch verändern wird. Wo heute schon mehr als 20 Kiesseen durch die Rohstoffgewinnung entstanden sind, muss nach Lösungsmöglichkeiten von Nutzungskonflikten mit der Landwirtschaft gesucht und müssen Kompensationsbedarfe gedeckt werden. Weitere Themenschwerpunkte der CD-Rom sind die verschiedenen Möglichkeiten zur Folgenutzung des Rohstoffgewinnungsgebietes, wie die Rekultivierung der Landwirtschaft oder die Nutzung zu Freizeit und Erholungszwecken.

Die Publikation ist im Buchhandel (ISBN 3-927053-42-2) erhältlich und kostet 14 Euro.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Thomas Mosimann vom Geographischen Institut, Abteilung Physische Geographie und Landschaftsökologie unter Telefon 0511/762-3537 oder per E-Mail unter mosimann@geog.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 03.06.2005


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